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Freiheitspartei Biel soll «bedingungslos» harten Kurs fahren

Hinter den Kulissen der Freiheitspartei (FPS) wird weiter über den Kurs der Bieler Sektion gestritten.

Der Kantonalvorstand verlangt vom Bieler FPS-Präsidenten die «bedingungslose Rückkehr zur politischen Linie der FPS».

Diese Forderung habe man René Schlauri schriftlich mitgeteilt, heisst es in einer Mitteilung der Kantonalpartei vom Freitag. Schlauri selber sagte am Freitag auf Anfrage, er habe den Brief noch nicht gelesen. Er werde ihn aber mit seinen Leuten in Biel diskutieren.

Die Unstimmigkeiten brachen im Vorfeld der Bieler Wahlen aus, als die Bieler FPS-Sektion unter Schlauri mit der SVP eine Allianz einging. Zuvor hatten die Bieler Bürgerlichen im Dezember 2007 signalisiert, mit der FPS gemeinsame Sache zu machen, sofern diese ihr Zugpferd, Jürg Scherrer, fallen lasse.

Bei den Gemeindewahlen am 29. September verlor die Freiheitspartei den frei werdenden Gemeinderatssitz von Scherrer an die Grüne Barbara Schwickert. Im Stadtrat verlor die FPS ebenfalls.

Schlauri interpretierte das schlechte Abschneiden seiner Partei unmittelbar nach den Wahlen damit, dass die FPS vielleicht nicht mehr dem Zeitgeist entspreche. Man müsse künftig verstärkt mit der SVP zusammenarbeiten.

Die Kantonalpartei kritisierte ihrerseits, die Bieler FPS unter Schlauri habe bewusst auf das Know-how Scherrers verzichtet. Die Stimmbürger hätten nicht gewusst, woran sie mit der FPS seien.

Der demnächst abtretende Bieler Polizeidirektor Jürg Scherrer ist Ehrenpräsident der FPS.

SDA

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