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Frauen attackiert und zu Sex gezwungen

In nur zwei Nächten attackierte ein 22-jähriger Asylbewerber in Bern neun Frauen. Er verfolgte sie auf dem Heimweg und drang in ihre Häuser ein. Eine von ihnen überfiel er beim Joggen und stiess sie in die Aare.

Mirjam Messerli

Er kann sich nicht erinnern. Jedenfalls behauptet er das. «Ich weiss es nicht mehr. Ich war betrunken», diesen Satz wiederholte der 22-jährige Angeschuldigte immer dann, wenn er sich offensichtlich in Widersprüche verstrickt hatte und von der Gerichtspräsidentin darauf hingewiesen wurde.

Er kann sich nicht erinnern. Dafür erinnern sich die neun Frauen sehr genau daran, was ihnen der Mann, ein Asylbewerber aus Marokko, in den frühen Morgenstunden und in den Nächten vom 12. und 13.Mai 2012 angetan hat. Im gravierendsten Fall drang der Mann in Bern in die Wohnung einer ihm unbekannten Frau ein und zwang sein Opfer zu Oralverkehr. Zuerst wollte er sich an der Tochter der Frau vergreifen. Weil das Mädchen sich heftig wehrte, verging er sich an der Mutter. Die Tochter musste alles mitansehen. Die beiden Frauen bedrohte der Mann mit einer Schere. In die Wohnung eingedrungen sei er, weil «die Tür offen war».

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