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Frau will an die Spitze

Die Präsidentin der SVP-Frauen Kanton Bern, Jolanda Brunner, will Nachfolgerin von Kantonalpräsident Rudolf Joder werden. Die Spiezerin wäre die erste Frau an der Spitze der bernischen SVP.

Jolanda Brunner ist die erste Frau, die sich für das Partei-Präsidium der SVP bewirbt.
Jolanda Brunner ist die erste Frau, die sich für das Partei-Präsidium der SVP bewirbt.
Markus Hubacher

Zwei Wochen vor Ablauf der Meldefrist streiten sich vier SVP-Mitglieder um das Präsidium der Berner Kantonalpartei. Jolanda Brunner, die 51-jährige Spiezer Gemeinderätin und Präsidentin der SVP-Frauen Kanton Bern, meldete gestern ihre Kandidatur an. Die Mediatorin und Mutter von zwei erwachsenen Töchtern gehört dem Parteivorstand der Kantonalpartei und dem Zentralvorstand der SVP Schweiz an.

Sie verfüge über ein grosses politisches Netzwerk und habe sowohl auf eidgenössischer wie kantonaler Stufe beste Verbindungen zu allen Parteien, betonen die SVP-Frauen, welche Brunner einstimmig zuhanden der Findungskommission nominiert haben. Ein Vorteil sei, dass Brunner nicht durch ein Mandat auf kantonaler oder nationaler Ebene gebunden sei. Just dies hatte die Findungskommission zuerst als Pflicht für den neuen Berner SVP-Kantonalpräsidenten und Nachfolger von Rudolf Joder definiert, diese Hürde aber wieder fallen lassen.

Neben Jolanda Brunner bewerben sich Grossrat Manfred Bühler (Cortébert), Grossrat Peter Brand (Münchenbuchsee) und Werner Salzmann (Mülchi). Wer die Wahl gewinnt, entscheiden die Delegierten der SVP Kanton Bern am 31.Oktober.

Berner Zeitung/ue

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