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Flybair: Aviatikexperte ist skeptisch

Bern

«Berns grundlegende Probleme bleiben bestehen», findet Aviatikexperte Stefan Eiselin.

Mit der eigenen Airline Flybair will der Berner Airport seine eigene Existenz sichern.

Mit der eigenen Airline Flybair will der Berner Airport seine eigene Existenz sichern.

(Bild: Christian Pfander)

Johannes Reichen

Eine virtuelle Airline für den Flughafen Bern findet Aviatikexperte Stefan Eiselin «nicht die dümmste Idee». Aber hinterfragen müsse man sie trotzdem. Und so fragt sich der Chefredaktor des Luftfahrtportals «Aerotelegraph»: «Wenn es sich rechnet, warum hat es denn nicht längst jemand gemacht?» Auch für die virtuelle Airline bleibe das grundlegende Problem in Bern bestehen: Das Einzugsgebiet ist zu klein, und Basel und Zürich sind rasch zu erreichen. Der grosse Vorteil des Projekts Flybair sei, dass der Kapitalbedarf nicht so hoch sei wie bei einer richtigen Fluggesellschaft. Hingegen bedeute es einen Nachteil, dass die einzelne Flugstunde für die Airline teurer wird. Die Kosten für das gemietete Flugzeug und das Personal seien höher als bei einem eigenen Betrieb.

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