Flusskraftwerk läuft wieder, Aarepegel sinkt

Bern

Der Schaden am Flusskraftwerk Felsenau, verursacht durch einen Blitzeinschlag am 1. August, wurde behoben.

Durch den Druckstollen (hier bei einer früheren Revision) fliesst ab sofort wieder Wasser auf die Turbine.<p class='credit'>(Bild: Beat Mathys)</p>

Durch den Druckstollen (hier bei einer früheren Revision) fliesst ab sofort wieder Wasser auf die Turbine.

(Bild: Beat Mathys)

Im Berner Flusskraftwerk Felsenau ist der Schaden behoben worden, den ein Blitz am 1. August anrichtete. Das Kraftwerk ist deshalb langsam wieder in Betrieb genommen worden und läuft ab sofort wieder unter Volllast.

Wie Energie Wasser Bern (EWB) mitteilte, weist deshalb die Aare in der Restwasserstrecke unterhalb des Stauwehrs Engehalde wieder den normalen Sommer-Wasserstand auf. Das sind jeweils rund 100 Kubikmeter Wasser pro Sekunde weniger als oberhalb des Schwimmbads Marzili in der Schönau, so die Betreiberin des Kraftwerks.

Diese 100 Kubikmeter Wasser pro Sekunde fliessen normalerweise vom Stauwerk Engehalde in Bern durch einen Druckstollen auf die Turbine des Wasserkraftwerks Felsenau weiter flussabwärts. Doch musste wegen des Blitzschlags der Stollen geschlossen werden, und das Wasser floss über die Restwasserstrecke.

EWB wies deshalb am Mittwoch Schwimmer und Bootsfahrer darauf hin, dass die Aare zwischen Engehalde und Felsenau wegen der temporär grösseren Wassermenge eine höhere Fliessgeschwindigkeit aufweist.

mb/sda

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