Flanierend oder schwimmend in den Boga

Bern

Wie man nicht am schnellsten, aber am schönsten vom Bahnhof Bern zum Botanischen Garten kommt.

Start ist beim Bahnhof Bern. Vorbei an der Heiliggeistkirche und dem Loeb-Egge gehen wir geradeaus zur Bundesterrasse und geniessen bei klarem Himmel die Sicht auf die Alpen. Zur Aare hin­ab stehen der Fussweg oder das Marzilibähnli zur Auswahl. Einmal unten, beginnt die Wanderung die Aare entlang, dann rechts über die Dalmazibrücke, ennet dem Fluss scharf links, ­immer schön das Ufer entlang, durch den Wald, vorbei am Bärengraben.

Besonderes: Wer einen Kleidersack und den Badeanzug dabei hat, kann den Weg auch schwimmend fortsetzen: Ausstieg rechts am Uferweg kurz vor der Lorrainebrücke. Schwimmen ist in diesem Fall schneller als wandern.

Versteckter Eingang: Hier gehts zum Botanischen Garten. Bild: Laura Fehlmann

Ziel: Vom Uferweg führt hangaufwärts eine Treppe in den Botanischen Garten (Boga). Der Zugang ist versprayt und versteckt, wer ihn findet, wird als Pflanzenliebhaber ohne weiteres eine bis zwei Stunden im Garten verbringen. Da ist ein Alpengarten, eine Kräuteranlage, es gibt Schattenpflanzen und subtropische, die am Sonnenhang ob der Aare gut überleben. In den Treibhäusern finden wir Tropen- und Wüstengewächse. Überall gibt es Sitz­gelegenheiten. Die Vögel übertönen den Verkehrslärm, Wasser plätschert, Blüten duften.

Verpflegung: Im Sommer ist neben den Treibhäusern das Café Fleuri geöffnet. Es gibt gesunde kleine Mahlzeiten, leckere Kuchen und wunderbaren Kaffee. Der Wermutstropfen: Die grüne Oase und das Café sind ­leider schon um 17.30 Uhr geschlossen.

Berner Zeitung

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