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Finanzdirektor Schmidt: «Es gibt krasse Fälle»

Die Stadt Bern kündigt 237 Mietern, die in vergünstigten Wohnungen unrechtmässig lebt. Finanzdirektor Alexandre Schmidt nimmt in Interview dazu Stellung.

Christoph Hämmann
Nachbarn brauten für sie ein «Millionärsbier»:  Die Familie Walz hat vor Gericht eine Erstreckung erwirkt. Nun muss sie erst in zwei Jahren aus ihrer städtischen Wohnung ausziehen.
Nachbarn brauten für sie ein «Millionärsbier»: Die Familie Walz hat vor Gericht eine Erstreckung erwirkt. Nun muss sie erst in zwei Jahren aus ihrer städtischen Wohnung ausziehen.
Stefan Anderegg
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Finanzdirektor Alexandre Schmidt und Stadtpräsident Alexander Tschäppät setzten alle Empfehlungen von alt Bundesrichter Lorenz Meyer um.
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Finanzdirektor Alexandre Schmidt und Stadtpräsident Alexander Tschäppät setzten alle Empfehlungen von alt Bundesrichter Lorenz Meyer um.
Susanne Keller
Alexandre Schmidt: «Einige Mieter waren tatsächlich dreist. »
Alexandre Schmidt: «Einige Mieter waren tatsächlich dreist. »
Susanne Keller
Viele Mieter haben ein höheres Einkommen oder Vermögen als für Sozialwohnungen vorgesehen. Oder sie erfüllen die Belegungskriterien nicht: Ein Haus, in dem die Stadt Bern vergünstigte Wohnungen anbietet.
Viele Mieter haben ein höheres Einkommen oder Vermögen als für Sozialwohnungen vorgesehen. Oder sie erfüllen die Belegungskriterien nicht: Ein Haus, in dem die Stadt Bern vergünstigte Wohnungen anbietet.
zvg/Stadt Bern
Bei 58 Mietern war das Einkommen zu hoch für eine Vergünstigung.
Bei 58 Mietern war das Einkommen zu hoch für eine Vergünstigung.
zvg/Stadt Bern
Fälle mit stossenden Einkommens- oder Vermögensverhältnissen.
Fälle mit stossenden Einkommens- oder Vermögensverhältnissen.
zvg/Stadt Bern
Eine städtische Liegenschaft in Ausserholligen, in der die Stadt sogenannt «günstigen Wohnraum» anbietet.
Eine städtische Liegenschaft in Ausserholligen, in der die Stadt sogenannt «günstigen Wohnraum» anbietet.
Urs Baumann
Auch im Murifeldquartier gibt es viele günstige Stadtwohnungen.
Auch im Murifeldquartier gibt es viele günstige Stadtwohnungen.
Andreas Blatter
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Herr Schmidt, Sie sind «empört» über die «dreisten» Personen, die zu Unrecht von vergünstigten Wohnungen profitierten. Entspringt dies nicht einem etwas naiven Menschenbild?Alexandre Schmidt:Nein. Es gab immer wieder Personen, die sich von sich aus gemeldet haben. Das Schweizer Steuerwesen geht vom ehrlichen Bürger aus, der seine Steuererklärung auch selbständig ausfüllt und nicht auf den Steuerinspektor wartet. Ich wehre mich dagegen, die Bevölkerung grundsätzlich unter Generalverdacht zu stellen. Es ist vielleicht auch so, dass sich einige nicht gemeldet und gewartet haben, weil sie wussten, dass jetzt ja eine Überprüfung läuft.

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