Falsches Signal

Bern

BZ-Redaktor Christoph Hämmann über die Wohnpolitik von Alexandre Schmidt.

Christoph Hämmann

Die Altstadt lebt von Bars, Beizen und Bühnen, Läden, Büros sowie Menschen jeder Couleur, die mittendrin wohnen. Wie fragil der Mix ist, zeigt sich regelmässig: Lokale werden vertrieben, kleine Läden geschlossen, «tote» Schaufenster sind zu einem Problem geworden, das der Gemeinderat mit neuen Regeln angehen will.

Die Altstadt ist auf die Politik angewiesen. Damit sie nicht stetig teurer und anonymer wird, muss ein stärkerer Schutz von klassischem Wohnraum geprüft werden. Wenn Finanzdirektor Alexandre Schmidt destabilisierende Tendenzen noch fördern will, ist dies ein falsches Signal.

Zum wiederholten Mal versuchte er, die politische Mehrheit auszutricksen. Dabei hätte seine Direktion klare Aufträge, die der Erledigung harren. Einer verlangt mehr günstige Wohnungen – genau in diesem Bereich legt der sonst so umtriebige Schmidt aber wenig Elan an den Tag.

Mail: christoph.haemmann@bernerzeitung.ch

Berner Zeitung

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