Bern

Busunfall: Identität des Verstorbenen ist geklärt

BernBeim Unfall vor der Heiliggeistkirche hat ein 33-jähriger Schweizer sein Leben verloren. Der Fahrer des Unfallbusses wird psychologisch betreut.

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Wie es am Freitag zu dem tragischen Unfall vor der Heiliggeistkirche in Bern gekommen ist, bei dem ein Mann von einem Bernmobil-Bus der Linie 12 erfasst und tödlich verletzt wurde, ist noch immer unklar. Eigentlich wollte die Polizei vor Abschluss der Ermittlungen nicht mehr zum Unfallgeschehen und zur Identität des verstorbenen Mannes bekannt geben. Am Dienstag hat sie es doch getan.

Die Kantonspolizei teilte per Medienmitteilung mit, man habe die Identität des Verstorbenen ermittelt. Es handelt sich demnach um einen 33-jährigen Schweizer aus dem Kanton Bern.

Fahrer wird betreut

Im Vergleich zu Lokführern müssen Bernmobil-Chauffeure zwar wesentlich seltener Personenunfälle verarbeiten. Dennoch existiere für einen Fall wie den vom vergangenen Freitag auch bei Bernmobil ein standardisiertes System der Notfallbetreuung, sagt Kommunikationsleiter Rolf Meyer: «Der Fahrer des Unfallbusses wurde noch vor Ort betreut.» In einem ersten Schritt finde diese Betreuung intern statt, durch die Vorgesetzten des Chauffeurs.

Für die weiterführende Betreuung habe Bernmobil ein spezielles Careteam engagiert, sagt Meyer: «Für solche Fälle haben wir einen Vertrag mit der Betreuungsorganisation Care Link abgeschlossen.» Die Zürcher Stiftung beschäftigt schweizweit 350 ausgebildete Betreuungspersonen und geschulte Notfallpsychologen und arbeitet unter anderem auch mit den SBB, der BLS oder der Schweizerischen Post zusammen.

Der Chauffeur, der den Unfallbus am vergangenen Freitag gefahren hat, muss zurzeit keine Fahrten machen. Meyer: «Er ist selbstverständlich beurlaubt, bis es ihm besser geht und er sich wieder arbeitsfähig fühlt.» (Berner Zeitung)

Erstellt: 12.03.2018, 12:51 Uhr

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