Evi Allemann und der Fluch der verschmähten Favoriten

Ende August entscheiden die SP-Delegierten, wen sie ins Rennen um die Nachfolge von Regierungsrätin Barbara Egger schicken. Nationalrätin Evi Allemann ist die Favoritin - doch immer wieder sind Favoriten gestrauchelt.

Evi Allemann, Nicola von Greyerz und Ursula Zybach: diese drei Frauen sind im Rennen um die Nachfolge von Barbara Egger im Regierungsrat.

(Bild: Andreas Blatter)

Philippe Müller

Zum Beispiel Christian Wasserfallen: Der ehrgeizige FDP-Nationalrat und langjährige Hoffnungsträger des Berner Freisinns hatte monatelang vieles dem Ziel untergeordnet, 2018 Berner Regierungsrat zu werden. Dann musste er am 31. Mai jedoch eine herbe Niederlage einstecken: Die Delegierten entschieden sich gegen ihn und hievten stattdessen den weniger bekannten Grossrat Philippe Müller auf den Schild.Zum Beispiel Bastien Girod: Der grüne Nationalrat hatte ­Ambitionen, 2018 in die Zür­cher Stadtregierung einzuziehen. Der profilierte Umweltpolitiker scheiterte allerdings Anfang Juli in der parteiinternen Ausscheidung an Karin Rykart und somit an einer Stadtparlamentarierin mit weniger beeindruckendem politischem Leistungsausweis.

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