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Etappensieg für Seilpark – doch Grüne Partei gibt nicht auf

Teilerfolg für den Seilpark Ropetech im Berner Dählhölzliwald: Das städtische Bauinspektorat hat die Bewilligung für die umstrittenen Infrastrukturbauten bis Ende 2012 verlängert. Damit sei der Betrieb für die nächsten anderthalb Jahre gesichert, teilte Ropetech mit.

Bleibt umstritten: Der Seilpark Ropetech im Dählhölzliwald.
Bleibt umstritten: Der Seilpark Ropetech im Dählhölzliwald.
Valérie Chételat (Archiv)

Die «allgemeinen Unklarheiten» seien geklärt, heisst es in einem Communiqué vom Mittwoch. Nun hoffe man auf einen ebenfalls positiven Entscheid zum eigentlichen Gesamtbaugesuch, zumal auch der Kanton das grosse öffentliche Interesse am Seilpark gewürdigt habe.

Nicht glücklich mit dem jüngsten Zwischenentscheid des Bauinspektorats ist die Grüne Partei Bern (GPB) als Einsprecherin, wie Stadtrat Luzius Theiler in einem Communiqué durchblicken liess.

Zwar sei erfreulich, dass es sich ausdrücklich um eine «einmalige» Verlängerung bis spätestens Silvester 2012 handle. Doch der GPB fehle das Vertrauen, dass die Stadt danach die vorliegende Verfügung wirklich durchsetzen würde. Deshalb erwäge die GPB eine Beschwerde gegen den Entscheid des Bauinspektorats beim Kanton.

Standort ist umstritten

Der Streit um den Seilpark dreht sich nicht um die Bauminstallationen - diese verfügen seit 2004 über eine unbefristete Bewilligung. Umstritten ist vielmehr der Standort von WC, Kassenhäuschen und Materiallager. Der Kanton kam zum Schluss, dass diese Elemente im Wald nichts zu suchen haben.

Die Betreiber mussten darauf ein neues Gesamtbaugesuch einreichen. Nach ihren Angaben wurden dabei die wichtigsten Einwände berücksichtigt, darunter die Versetzung des WC-Containers und des Materiallagers.

So oder so: Die Grüne Partei kritisiert die «Ungleichbehandlung zwischen ideellen und kommerziellen Anliegen». Während das Anti-AKW- Camp vor der BKW polizeilich geräumt worden sei, dürfe sich der Seilpark seit Jahren um alle gesetzlichen Vorschriften foutieren und «der Stadt auf der Nase herumtanzen».

(SDA)

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