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Es gab keinen weiteren Zweig für «ds böse Meitli»

Am Frauen- und Meitlischwingfest haben rund 80 Frauen und Meitli ihre Kräfte gemessen. Durchzogen liefs der 11-jährigen Stefanie Zingg aus Moosseedorf.

Schwingerbrauch: Stefanie Zingg (rechts) klopft der unterlegenen Thea Durrer das Sägemehl vom Rücken.
Schwingerbrauch: Stefanie Zingg (rechts) klopft der unterlegenen Thea Durrer das Sägemehl vom Rücken.
Christian Pfander

«Einen Zweig» wünschte sich Stefanie Zingg im Vorfeld des Frauen- und Meitlischwingfestes in Ittigen. Diszipliniert hatte sie sich vorbereitet, bis fünfmal pro Woche trainiert sie Schwingen, Judo oder Ringen. Im Vorfeld ging sie die Sache locker an, zumindest mental. Als die kräftige 11-Jährige in Ittigen zum fünften Mal aus dem Ring trat, war eine Auszeichnung aber plötzlich in weite Ferne gerückt. Ihre Bilanz: zweimal verloren, zweimal gewonnen und einen Gestellten. Um doch noch einigermassen bei den Leuten zu sein, fehlte Stefanie ein Sieg. Ein Kampf blieb ihr noch, um ihr Resultat etwas aufzupolieren. Sie wirkte cool und doch etwas angespannt, scherzte mit den Kolleginnen.

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