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Erneuter Hungerstreik: Kneubühl im Spital

Der inhaftiere Bieler Rentner Peter Hans Kneubühl befindet sich seit Ende Mai wieder im Hungerstreik. Weil er dadurch stark geschwächt ist, wurde er ins Inselspital eingeliefert.

Peter Hans Kneubühl nach der ersten Verhandlung vor dem Regionalgericht in Biel. Weil der «Amok-Rentner» durch seinen Hungerstreik stark geschwächt ist, wurde er ins Spital gebracht.
Peter Hans Kneubühl nach der ersten Verhandlung vor dem Regionalgericht in Biel. Weil der «Amok-Rentner» durch seinen Hungerstreik stark geschwächt ist, wurde er ins Spital gebracht.

Seit Ende Mai verweigert Peter Hans Kneubühl jegliche Nahrung. Damit will er erreichen, dass er ins Regionalgefängnis Thun verlegt wird.

Laut dem «Bieler Tagblatt» sei Kneubühl durch den Hungerstreik so geschwächt, dass er nun von einer Station der Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (UPD) in das Berner Inselspital verlegt worden sei. «Aus medizinischen Gründen» dürfe der 74-Jährige keinen Besuch empfangen, schreibt die Zeitung.

Das Amt für Justizvollzug des Kantons Bern bestätigte am Mittwochabend in einer Mitteilung, dass Kneubühl «zwecks Behandlung» in die Bewachungsstation des Inselspitals verlegt wurde. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes würden jedoch keine weiteren Angaben gemacht. Ob Kneubühl im Inselspital zwangsernährt wird, ist also nicht bekannt.

Der als «Amok-Rentner» bekannt gewordene Bieler war bereits im Januar in einen Hungerstreik getreten, nachdem er vom Regionalgefängnis Thun in die Anstalt Thorberg verlegt wurde. Er forderte schon damals, zurück nach Thun verlegt zu werden.

Der Hungerstreik Anfang Jahr hatte jedoch auch zur Folge, dass Kneubühl ins Inselspital gebracht wurde. Als er dann den bekannten Zürcher Juristen Valentin Landmann als neuen Anwalt hatte, nahm er schliesslich wieder Nahrung zu sich. Kneubühl hat sich allerdings bereits wieder von Landmann getrennt.

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