Zum Hauptinhalt springen

Eritreische Flüchtlinge demonstrierten auf dem Helvetiaplatz

Etwa 300 Eritreer haben am Donnerstagnachmittag in Bern an einer Kundgebung gegen die eritreische Regierung protestiert. Bundesrätin Sommaruga forderten sie auf, gegen «Agenten der Regierungspartei» in der Schweiz vorzugehen.

Am Donnerstagnachmittag demonstrierten knapp 200 eritreische Oppositionelle für den demokratischen Wandel in ihrem Heimatland.
Am Donnerstagnachmittag demonstrierten knapp 200 eritreische Oppositionelle für den demokratischen Wandel in ihrem Heimatland.
Christian Zeier
Am 24. Mai ist Tag der Unabhängigkeit Eritreas von Äthiopien. Dieser wird zum 21. Mal begangen.
Am 24. Mai ist Tag der Unabhängigkeit Eritreas von Äthiopien. Dieser wird zum 21. Mal begangen.
Christian Zeier
Die Demonstration verlief friedlich.
Die Demonstration verlief friedlich.
Anita Suter
1 / 3

In einem Brief an Simonetta Sommaruga und an andere Bundesstellen schreiben die Eritreer, die Agenten säten Misstrauen und forderten eine zweiprozentige Steuer von den hier lebenden Flüchtlingen ein. Die eritreische Regierung kultiviere eine «Kultur des Krieges», missachte Menschenrechte und die Pressefreiheit.

Guido Balmer, Sprecher des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD), nahm den Brief am Donnerstag auf dem Berner Helvetiaplatz entgegen. Er versprach, sein Amt werde das Schreiben prüfen und den Eritreern auch eine Antwort geben. Das Schreiben war zuvor auf Englisch verlesen worden.

Der Brief ist von einer Organisation namens «Eritrean Youth for Democratic Change Switzerland» gezeichnet. Diese bittet die Schweizer Behörden im Brief auch darum, Militärdienstverweigerern weiterhin Asyl zu gewähren.

Der Ständerat und kürzlich auch die Staatspolitische Kommission des Nationalrats haben sich dafür ausgesprochen, Wehrdienstverweigerern künftig kein Asylrecht mehr zu geben.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch