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Erdogan muss warten

Die Ermittlungen zum Plakat, auf dem eine Pistole auf den türkischen Präsidenten Erdogan gerichtet war, sind noch im Gang.

Dieses Transparent löste diplomatische Spannungen zwischenBern und Ankara aus.
Dieses Transparent löste diplomatische Spannungen zwischenBern und Ankara aus.
Jürg Spori
Der Spruch «Kill Erdogan - with his own weapons!» (Tötet Erdogan mit seinen eigenen Waffen), der auf das Plakat gedruckt wurde, war für dir türkischen Machthaber zu viel.
Der Spruch «Kill Erdogan - with his own weapons!» (Tötet Erdogan mit seinen eigenen Waffen), der auf das Plakat gedruckt wurde, war für dir türkischen Machthaber zu viel.
Keystone
Die Gruppe revolutionär.ch hatte sich auf der Schützenmatte versammelt.
Die Gruppe revolutionär.ch hatte sich auf der Schützenmatte versammelt.
Jürg Spori
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Vor genau einem Monat stieg auf dem Bundesplatz eine Demonstration gegen die Politik des türkischen Präsidenten Erdogan. Ein mitgeführtes Transparent, das eine Pistole zeigte, die auf den Kopf Erdogans zielte, löste ein diplomatisches Erdbeben aus: Die Türkei protestierte, Bern rotierte.

Die Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland eröffnete sofort ein Verfahren wegen «öffentlicher Aufforderung zu Verbrechen oder zu Gewalttätigkeit», die Kantonspolizei nahm Ermittlungen auf, und der städtische ­Sicherheitsdirektor Reto Nause kündigte eine Anzeige an.

Die Ausgangslage schien relativ klar: Die Revolutionäre Jugend Bern tat in den sozialen Medien offen ihre Freude am «Kill-Erdogan-Plakat» kund, was man als eine Art Bekennerschreiben auslegen konnte.

Doch die juristische Aufarbeitung dauert: Polizei und Staatsanwaltschaft erklärten gestern, dass die Ermittlungen weiter laufen. Wie lange noch, ist offen.

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