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«Erdbeerfelder» anstatt Kehrichtverbrennungsanlage

Die alte Kehrichtverbrennungsanlage in der Stadt Bern soll neuem Wohnraum Platz machen. Den städtebaulichen Ideenwettbewerb dafür hat ein Projekt namens «Strawberry Fields» gewonnen.

Das Modell des Gewinnerprojektes.
Das Modell des Gewinnerprojektes.
Gewonnen hat das Nachwuchsbüro BHSF Architekten GmbH und Christian Salewski mit ihrem Projekt «Strawberry Fields».
Gewonnen hat das Nachwuchsbüro BHSF Architekten GmbH und Christian Salewski mit ihrem Projekt «Strawberry Fields».
Die alte Kehrichtverbrennungsanlage in der Stadt Bern soll neuem Wohnraum Platz machen.
Die alte Kehrichtverbrennungsanlage in der Stadt Bern soll neuem Wohnraum Platz machen.
Sie haben keinen Platz in der neuen Planung.
Sie haben keinen Platz in der neuen Planung.
Alle der fünf Kamine der KVA am Warmbächliweg sollen verschwinden.
Alle der fünf Kamine der KVA am Warmbächliweg sollen verschwinden.
In Trümmern liegt das ehemalige Lichtspiel (im Vordergrund), die alte Kehrichtverbrennungsanlage wurde von Energie    Wasser Bern (EWB) zurückgebaut.
In Trümmern liegt das ehemalige Lichtspiel (im Vordergrund), die alte Kehrichtverbrennungsanlage wurde von Energie Wasser Bern (EWB) zurückgebaut.
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Zu deutsch heisst das Projekt Erdbeerfelder und stammt vom Nachwuchsbüro BHSF Architekten GmbH und Christian Salewski. Das Projekt sei äusserst ausgewogen und erlaube eine vielfältige Ausgestaltung, teilte die städtische Direktion für Finanzen, Personal und Informatik am Montag mit. Gelobt wird auch der «vielversprechende Umgang mit der bestehenden und der neuen Bausubstanz».

Das heutige Gewerbehaus an der Güterstrasse 8 soll in seiner Struktur erhalten und umgebaut werden, wie aus der Mitteilung der Stadt weiter hervorgeht. Die unteren Geschosse könnten als Ateliers-, Ausstellungs- und Werkstatträume dienen. In den oberen Räumen soll künftig gewohnt werden.

Erhalten bleiben auch bestehende Sockelbauten und Stützmauern. So könne auf eine aufwändige Hangsicherung beim Rückbau der Kehrichtverbrennungsanlage verzichtet werden.

Neben dem siegreichen Gesamtkonzept schlägt die Jury drei Teams für die Weiterbearbeitung von Gebäudekonzepten vor. Mit einem Baubeginn kann nach Angaben der Stadt frühestens im Jahr 2015 gerechnet werden.

Die alte Kehrichtverbrennungsanlage am Warmbächliweg wird durch eine neue Anlage ersetzt. Das Stadtberner Stimmvolk stimmte der Umnutzung zu. Die Hälfte der zur Verfügung stehenden Bruttowohngeschossfläche soll an gemeinnützige Wohnbauträger abgegeben werden. Die neue Überbauung soll den Vorgaben für die 2000-Watt-Gesellschaft genügen.

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