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Entente Bernoise will Doppelstrategie für Projekt Hauptstadtregion

Ein starker Kern und rund herum Partner, die mit geeigneten Projekten eingebunden werden: diese Doppelstrategie wünscht sich die bürgerliche Wirtschaftsvereinigung Entente Bernoise für die Hauptstadtregion Bern.

Bern: Hauptstadtregion mit politischer Kompetenz und kulturellem Spirit.
Bern: Hauptstadtregion mit politischer Kompetenz und kulturellem Spirit.
Adriana Bella

Die Hauptstadtregion dürfe nämlich nicht die Fehler eines ähnlichen Vorgängerprojekts wiederholen, schreibt die Entente Bernoise in einer Mitteilung vom Dienstag.

Dieses unter dem Titel «Espace Mittelland» bekannte Vorgängerprojekt sei in den 1990-er Jahren gut gestartet. Dann aber verpuffte der Anfangselan und nicht alle Partner hätten mehr einen für sie zählbaren Nutzen in dem Projekt erkannt.

Damit das neue Projekt Hauptstadtregion dieses Schicksal nicht erleide brauche es eine starke Kernregion, die eine Lokomotiv- Funktion als Verwaltungs- und Politzentrum übernehme und weiter weg liegende Partner, deren Nutzen aus den Erfolgen des Zentrums genährt werde.

Ist Bern eine Metropole?

Der Bund ist vor wenigen Jahren dazu übergegangen, die Schweiz raumplanerisch unter anderem in Metropolitanräume zu unterteilen. Solche finden sich in Zürich, Basel und Genf. Bern indessen sah der Bund nicht als Metropole an, sehr zum Ärger der Berner Behörden.

Diese wiederum definierten Bern flugs als Hauptstadtregion, die zwar nicht gleichartig aber immerhin gleichwertig wie die Metropolen sei.

SDA/js

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