Einsprachen zur alten Feuerwehrkaserne

Bern

Gegen die Zwischennutzung der alten Feuerwehrkaserne in Bern sind acht Einsprachen eingegangen. Betroffen sind vor allem Gastro- und Lebensmittelprojekte.

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Christoph Hämmann

Der Gastrobetrieb Löscher mit einer befristeten Festwirtschaftsbewilligung, Werkstätten und Büros haben der alten Feuerwehrkaserne am Viktoriaplatz neues Leben eingehaucht. Andere Zwischennutzungen, die gänzlich unverwandt sind mit den früheren Aktivitäten im Haus und deshalb eine Bewilligung brauchen, bleiben hingegen blockiert: Gegen das Bauvorhaben sind acht Einsprachen eingegangen, wie der Verein Alte Feuerwehr Viktoria am Donnerstag mitteilte. Davon betroffen sind etwa Adrianos Kaffeerösterei, ein Biomarkt, der Ingwer-Likör-Produzent Peppe und eine Ölmühle, wie Vereinspräsident Manfred Leibundgut erklärte.

Keine Beschwerden bei der Polizei

«Wir hoffen, mit den Einsprechern einvernehmliche Lösungen zu finden», sagt er. Ängste vor Lärm im Innenhof beispielsweise seien unbegründet. «Der Löscher würde den Hof nur bis 22 Uhr nutzen.» Zuversichtlich für die Einspracheverhandlungen macht Leibundgut, dass man dann bereits auf 2,5 Monate Löscher-Betrieb zurückschauen könne. «Bisher ist bei der Gewerbepolizei keine einzige Meldung eingegangen, und unsere Hotline ist noch nie beansprucht worden.» Auch das geplante Urban-gardening-Projekt im Innenhof werde tagsüber betrieben.

Hält nach den Verhandlungen mindestens eine Partei an ihrer Einsprache fest, werden die potentiellen Zwischennutzer den Entscheid des Regierungsstatthalters abwarten müssen, gegen den wiederum Beschwerde geführt werden kann. «Dann reden wir leider nicht von Wochen, sondern von Monaten», so Leibundgut.

Berner Zeitung

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