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Einigung bei Tierheim

Es geht vorwärts mit dem Bau eines Tierheims im Bremgartenwald. Der Berner Tierschutz hat sich mit der grössten Gruppe von Einsprechern geeinigt.

Schon im August 2015 standen die Profile auf der Waldlichtung im Bremgartenwald. Nach der Abstimmung im März sollte der Weg für den Bau des Tierheims frei sein.
Schon im August 2015 standen die Profile auf der Waldlichtung im Bremgartenwald. Nach der Abstimmung im März sollte der Weg für den Bau des Tierheims frei sein.
Beat Mathys
Die Einsprachen sind zwar vom Tisch, trotzdem dauerts noch: Das neue Tierheim des Berner Tierschutzes in der Eymatt würde so aussehen.
Die Einsprachen sind zwar vom Tisch, trotzdem dauerts noch: Das neue Tierheim des Berner Tierschutzes in der Eymatt würde so aussehen.
zvg
Im Tierheim Oberbottigen leben rund 30 Hunde, 70 Katzen sowie einige Meerschweinchen, Vögel und andere Haustiere.
Im Tierheim Oberbottigen leben rund 30 Hunde, 70 Katzen sowie einige Meerschweinchen, Vögel und andere Haustiere.
Urs Baumann
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Nach der Abstimmung vom 4. März über die Überbauungsordnung dürfte der Weg frei sein für den Bau eines Tierheims im Bremgartenwald – mit Ausnahme der letzten Hürde: des Entscheids des Kantons über die Einsprachen gegen das Projekt. Sobald diese vom Tisch sind, kann das Heim gebaut und das allzu kleine in Oberbottigen ersetzt werden.

In der Auseinandersetzung mit den Einsprechern gelang dem Heimbetreiber ein Durchbruch: Die grösste Gruppe – die einzige, die sich durch einen Anwalt ­vertreten liess – hat am Montag ihre Einsprache zurückgezogen.

Dies bestätigte Daniel Wyssmann, der Präsident der Baukommission des Berner Tierschutzes. «Wir freuen uns, dass wir nach langen Verhandlungen zu einer Einigung gefunden haben», sagte er.

Ermöglicht haben diese Entwicklung verkürzte Auslaufzeiten für Hunde, auf die sich beide Parteien einigten: in den Zwingern wochentags neu von 7 bis 20 Uhr, am Wochenende von 8 bis 19 Uhr; in den grossen Ausläufen wochentags von 8 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 17 Uhr, am Sonntag gar nicht.

«Wir sind zwar überzeugt, dass die Bewohner Hinterkap­pelens von unserem Betrieb zu keiner Zeit gestört werden», sagte Wyssmann. «Im Interesse ei­ner raschen Baubewilligung ist dies aber der Kompromiss, mit dem wir leben können.»

Zur ausgehandelten Einigung gehört laut Wyssmann, dass sein Verein bemüht sein wird, allen Lärm so weit wie möglich zu vermindern und auch künftig bei Problemen gesprächsoffen zu sein.

Wie die Einsprechergruppe haben auch alle drei Institutionen, die Einsprache erhoben hatten, diese inzwischen zurückgezogen – es bleibt eine letzte private Gruppe. «Wir hoffen, dass sie sich dem neusten Kompromiss anschliesst», so Wyssmann.

(hae)

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