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«Eine Schlaumeierei» beim Burgernziel

Beim alten Tramdepot Burgernziel sollen nur halb so viele Genossenschaftswohnungen entstehen wie bisher geplant. «Eine klare Missachtung des Volkswillens», kritisiert GFL-Stadtrat Lukas Gutzwiller.

Zum Beispiel Warmbächli: Die Planung für das Areal der ehemaligen Kehrichtverbrennungsanlage gehört zu den Dossiers, für die Gemeinderat Schmidt kritisiert wird. Laut dem Verband der Wohnbaugenossenschaften stehen nun aber entscheidende Monate an.
Zum Beispiel Warmbächli: Die Planung für das Areal der ehemaligen Kehrichtverbrennungsanlage gehört zu den Dossiers, für die Gemeinderat Schmidt kritisiert wird. Laut dem Verband der Wohnbaugenossenschaften stehen nun aber entscheidende Monate an.
Beat Mathys
Alexandre Schmidt steht in der Kritik.
Alexandre Schmidt steht in der Kritik.
Beat Mathys
Beim alten Tramdepot Burgernziel sollen nur halb so viele Genossenschaftswohnungen entstehen wie bisher geplant.
Beim alten Tramdepot Burgernziel sollen nur halb so viele Genossenschaftswohnungen entstehen wie bisher geplant.
Urs Baumann
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Auf dem Areal des ehemaligen Tramdepots Burgernziel soll es vorwärtsgehen. Letzte Woche verabschiedete der Berner Gemeinderat die Abstimmungsbotschaft zuhanden des Parlaments. Im besten Fall entscheidet das Volk im Juni über die Abgabe des Areals im Baurecht.

Wie der «Bund» publik machte, verbirgt sich im Vortrag des Gemeinderates jedoch eine Finte von Finanzdirektor Alexandre Schmidt, die GFL-Stadtrat Lukas Gutzwiller nun als «Frechheit und als weitere Schlaumeierei Schmidts» bezeichnet. Grund des Ärgers: Während bisher immer von mindestens 100 neuen Wohnungen gesprochen worden war und das Parlament entschieden hatte, ein Drittel davon sei gemeinnützig zu erstellen, rechnet der Gemeinderat neuerdings bestehende Genossenschaftshäuser am Rand des Areals in dieses Drittel mit ein, weil sie bereits einer Genossenschaft gehören.

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