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Eine Polarstation auf der Schützenmatte

Zwei Monate ist die Schützenmatte in Bern für Autos gesperrt, dafür gibts dort jetzt eine Polarstation.

tma
Ein Schiffscontainer für Experimente:  Die sogenannte Polarstation  ist eines von 40 Projekten, die die  Schützenmatte beleben  sollen.
Ein Schiffscontainer für Experimente: Die sogenannte Polarstation ist eines von 40 Projekten, die die Schützenmatte beleben sollen.
Urs Baumann
Neben den drei fixen Installationen (braun), können auf in den Aktionszonen (grau) noch freie Plätze für Aktionen gratis gemietet werden. Im grünen Bereich kann während der zwei Sommermonate dem Urban Gardening gefrönt werden.
Neben den drei fixen Installationen (braun), können auf in den Aktionszonen (grau) noch freie Plätze für Aktionen gratis gemietet werden. Im grünen Bereich kann während der zwei Sommermonate dem Urban Gardening gefrönt werden.
zvg
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Polarstationen gibt es in der Antarktis, in der Arktis und seit neustem in Bern. Eine solche Station, bestehend aus einem 12 Meter langen Schiffscontainer, startete Montag auf der Schützenmatte ihren Betrieb. Die Idee zum Experimentierlabor namens K?kishin hatten die Technische Fachschule Bern sowie die Schule für Gestaltung Bern und Biel. «Es ist kein Foodtruck, sondern ein Kunstwerk, das wächst», sagte Projektleiter Ueli Bernhard.

Für zwei Monate wird der Container vielseitig genutzt: Unter anderem als Bar, Terrasse, Werkstatt sowie als Kunst- und Unterrichtsraum. Die Kosten von rund 40000 Franken teilen sich Stadt und Private laut Bernhard hälftig.

Während des zweimonatigen Projekts Neustadtlab soll die zukünftige Nutzung der Schützenmatte weitergedacht werden. Dafür wurden die Parkplätze aufgehoben. Rund 40 Projekte sind angemeldet. «Wir müssen der Bevölkerung zeigen, dass es hier etwas anderes braucht als einen fürchterlichen Parkplatz», sagte am Montag Stadtpräsident Alexander Tschäppät (SP).

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