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Eine Liebeserklärung an die Frau

Die Galerie Henze&Ketterer zeigt Werke unter dem Titel «Frauen: Grandes Dames – Petites Fleurs». Sie greifen damit ein Bildthema auf, das im Expressionismus beliebt war.

Opfer, Muse, Akt? «Mannequin-Migof» von Bernard Schultze aus dem Jahre 1971 in der Ausstellung «Frauen: Grandes Dames – Petites Fleurs».
Opfer, Muse, Akt? «Mannequin-Migof» von Bernard Schultze aus dem Jahre 1971 in der Ausstellung «Frauen: Grandes Dames – Petites Fleurs».
zvg

Die Frau, die den Pinsel schwingt, muss in der modernen Kunst gesucht werden. Weitaus häufiger haben Künstler ihre Ehefrauen, Geliebten und andere weibliche Modelle in den Werken verewigt.

Abgestützt auf den vertretenen Künstlerpositionen, liegt der Schwerpunkt der Präsentation in der Galerie Henze&Ketterer in Wichtrach auf Kunst des Expressionismus sowie passenden Werken, die den Bogen bis in die Gegenwart spannen. In den Gemälden, Grafiken und Skulpturen haben Künstler wie Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rotluff, Karl Hartung oder Daniel Spoerri Frauen variantenreich dargestellt: im Porträt, allein oder als Paar, als Tänzerinnen, als elegant gekleidete Damen mit Hut, aber ebenso in Aktdarstellungen.

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