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Eine City-Card für die Berner Sans-Papiers?

Ausländer können nicht abstimmen, Sans-Papiers fürchten sich davor, ins Spital zu gehen. Ein grosser Teil der Stadtbevölkerung habe nicht vollständig am Leben in Bern teil, sagt die Bewegung «Wir alle sind Bern» und fordert nach New Yorker Vorbild eine ­City-Card.

Viele von Ihnen können nicht abstimmen. In diesem Monat würdigte der Gemeinderat die Migrantinnen und Migranten der Stadt Bern.
Viele von Ihnen können nicht abstimmen. In diesem Monat würdigte der Gemeinderat die Migrantinnen und Migranten der Stadt Bern.
Philipp Zinniker/zvg

Bei der UBS ein Sparkonto eröffnen, den Beinbruch im Inselspital schienen lassen oder sein Kind einschulen. Das zu tun, ist für die meisten Berner und Bernerinnen selbstverständlich, nicht aber für Sans-Papiers. «Sie haben Angst davor, dass ihr Aufenthaltsstatus auffliegt, wenn sie sich an Behörden oder eine öffentliche Einrichtung wenden», sagt Karin Jenni von der Berner Beratungsstelle für Sans-Papiers.

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