Zum Hauptinhalt springen

«Ein Wunder, gab es keine Toten»

Vor 25 Jahren trat die Gürbe über die Ufer. Die Landwirte Rudolf Trachsel und Andreas Stucki erlebten damals die Flut – und haben heute unterschiedliche Vorstellungen davon, wie die Gürbe in Schach gehalten werden sollte.

Die reissende Gürbe bei der Hauptstrasse in Blumenstein-Wattenwil Ende Juli 1990.
Die reissende Gürbe bei der Hauptstrasse in Blumenstein-Wattenwil Ende Juli 1990.
Christian Helmle
Die Hochwasser führende Gürbe zwischen Wattenwil und Blumenstein am 29.7.1990.
Die Hochwasser führende Gürbe zwischen Wattenwil und Blumenstein am 29.7.1990.
Christian Helmle
Gegen Renaturierung: Landwirt Andreas Stucki, der das verheerende Hochwasser vor  25 Jahren erlebte.
Gegen Renaturierung: Landwirt Andreas Stucki, der das verheerende Hochwasser vor 25 Jahren erlebte.
Urs Baumann
1 / 6

Der 29.Juli 1990 brachte schönes Wetter ins Gürbetal. «Es war heiss und schwül», erinnert sich Rudolf Trachsel, «von einem Unwetter merkten wir nichts.» Doch der Blick in Richtung Südwesten zeigte ihm an jenem Sonntag, dass es im Gantrischgebiet brodelte. Er ahnte, was auf das Tal zukommen könnte. «Am Abend gingen wir schauen, wie die Gürbe kam. Und sie kam richtig.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.