Zum Hauptinhalt springen

Ein Wegweiser aus der Notlage

Der Umsatz hat eine kritische Grenze erreicht: Damit der Dorfladen in Wahlendorf weiter existieren kann, braucht er mehr Kunden. Mit Wegweisern wird auf die schwierige Situation hingewiesen.

Die langjährige Ladenmitarbeiterin Iris Hegg im Gespräch mit der Kundin Rahel Herren, die, begleitet von den «Hubel-Kindern», den täglichen Einkauf macht. Hinten Genossenschaftspräsident Ernst Fröhlich.
Die langjährige Ladenmitarbeiterin Iris Hegg im Gespräch mit der Kundin Rahel Herren, die, begleitet von den «Hubel-Kindern», den täglichen Einkauf macht. Hinten Genossenschaftspräsident Ernst Fröhlich.
Andreas Blatter

Es herrscht Hochbetrieb an diesem Abend im Dorfladen Wahlendorf. Iris Hegg an der Kasse hat alle Hände voll zu tun. In der Verweilecke plaudert Ernst Marti mit einer Nachbarin bei einem Tässchen Kaffee. «Der Laden ist ein Ort der Begegnung», sagt der rüstige Senior. Seine Frau kaufe hier täglich ein. Auch Rahel Herren macht hier die meisten Einkäufe: «Der Laden ist so nah, ich gewinne Zeit», sagt sie. Ganz treu dem Motto, das auf der grossen Tafel vor dem Laden steht: «Wär wyter dänkt, chouft neecher y.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.