Zum Hauptinhalt springen

Hier entsteht die grösste Postfiliale der Schweiz

Vier Jahre nach dem Spatenstich kommt nun nach und nach ­Leben in den Post-Parc: Ein Restaurant und eine Bäckerei sind schon offen. In den nächsten Wochen und Monaten ziehen ­weitere Mieter ein.

Blick in die Schalterhalle: Im Postparc eröffnet am 22. Februar 2016 die grösste Poststelle der Schweiz.
Blick in die Schalterhalle: Im Postparc eröffnet am 22. Februar 2016 die grösste Poststelle der Schweiz.
Stefan Anderegg
Blick auf das Postparc-Hochhaus: Die Coop-Filiale (links im Bild) ist von der Grossen Schanzen aus mit einem Solar-Lift erreichbar. Beim Hochhaus wird es ein Kurzparking mit rund 40 Parkplätzen geben.
Blick auf das Postparc-Hochhaus: Die Coop-Filiale (links im Bild) ist von der Grossen Schanzen aus mit einem Solar-Lift erreichbar. Beim Hochhaus wird es ein Kurzparking mit rund 40 Parkplätzen geben.
Stefan Anderegg
Leider bleibt das auch inoffiziell. Das Gerücht von einer Skybar mitten in der Stadt wurde dementiert.
Leider bleibt das auch inoffiziell. Das Gerücht von einer Skybar mitten in der Stadt wurde dementiert.
Sibylle Hartmann
1 / 16

Liebhaber von japanischen Nudelsuppen oder von ofenfrischem Brot kommen im Post-Parc bereits auf ihre Rechnung: Das Japan-Restaurant Namamen und die Confiserie Eichenberger haben ihre neuesten Berner Filialen schon eröffnet.

In den nächsten Wochen und Monaten kommt nun mehr und mehr Leben in die verschiedenen Gebäude am Bahnhof. Nächste Woche eröffnet McDonald’s im Post-Parc die mittlerweile fünfte Berner Filiale. Am Freitag und Samstag wird das Fast-Food-Lokal jeweils bis um zwei Uhr geöffnet sein.

Kein Markthallen-Groove

Nach der Schliessung der beliebten Markthalle mit ihren zahl­reichen Gastrobetrieben hofften viele Berner, dass der Post-Parc zu einer neuen Markthalle avancieren könnte. Diese Hoffnung ist nun zerschlagen. Zwar wurden rund 10'000 Quadratmeter an Restaurants vermietet, aber von einer neuen Markthalle kann keine Rede sein. «Die verschiedenen Restaurants im Post-Parc werden aber für einen eigenen Groove sorgen», ist Stefan Dürig, Leiter Immobilien der Post, überzeugt.

Eine Chance verpasst, haben die Post-Parc-Verantwortlichen wohl auf dem Dach des Hochhauses. Hier hat man beste Sicht auf die ganze Stadt. Doch das Gerücht, wonach hier eine Skybar entstehe, bleibt ein Gerücht. «Eine solche Bar wird es nicht geben – leider», sagte Dürig gestern.

Im Post-Parc dürfte in Zukunft also vor allem tagsüber Betrieb herrschen. Für die Nachtstunden habe man viel Licht installiert, sagt Dürig, «sodass man sich auch ausserhalb der Standardöffnungszeiten sicher fühlt».

Restaurants ab nächstem Jahr

«Wir haben einen gesunden Mietermix, sodass hier nun nach und nach ein urbanes Zentrum entsteht», sagt Dürig. In nächster Zeit werden unter anderem folgende Betriebe im Post-Parc einziehen: Powerfood, Upstairs Coiffure, Centrodent, City Notfall, Dr.?Noyer und Swisscom.

Im April 2016 eröffnet das Restaurant Pangäa einen zweiten Berner Ableger. Das Restaurant bewirtet bis jetzt in der Schwanengasse vor allem junge Leute mit einem individuellen Gastrokonzept. «Die neue Filiale im Post-Parc wird ähnlich aufgebaut sein wie jene in der Schwanengasse», sagt Melanie Neuenschwander vom Restaurant Pangäa. Allerdings soll es im neuen Lokal auch eigene Spezialitäten geben. Mehr verrät Neuenschwander noch nicht.

Gleich neben dem Pangäa ist die erste Filiale des Restaurants Vapiano mit seiner italienischen Küche geplant.

Neue Zufahrt zum Parking

Zwei grosse Mieter werden ebenfalls erst im nächsten Jahr einziehen: Die Coop-Verkaufsstelle direkt unter der Grossen Schanze eröffnet am 4.?Februar 2016. Konkurrent Migros wird am 8. ?August 2016 die Klubschule und die neue Filiale bei der «Welle 7», also im Nebengebäude entlang der Bahngleise, einweihen.

Neben den Gastrobetrieben werden rund 30'000 Quadratmeter Fläche an Büros und Dienstleistungsbetriebe vermietet. «90 Prozent der Fläche konnten wir bisher vermieten», sagt Stefan Dürig.

Grösste Schweizer Postfiliale

Wer früher von der Welle in die Stadt wollte, musste dies unter­irdisch durch den Bahnhof oder via Bubenbergplatz machen. In Zukunft können Passanten durch den Post-Parc hindurch via Postautobahnhof zur Neuengasse gelangen. Autofahrer erreichen das Kurzparking des Post-Parc via kleine Westtangente und Einfahrt zum Postautobahnhof. Für Velos sind insgesamt 2300 Abstellplätze rund um den gesamten Komplex vorgesehen.

Das Hauptgebäude an der Schanzenstrasse ist mit seinen 181 Metern fast so lang wie die gesamte Spitalgasse, die Fassade am Nord­ende ist grün überwachsen – «Vertical Gardening», nennt sich diese Art von naturnaher Fas­sade.

Eigentlich hätte das Herzstück, die neue Postfiliale, bereits in diesen Tagen eröffnet werden sollen. Nun verschiebt sich der Start auf den 22. Februar 2016. «Wir haben uns bewusst für den späteren Termin entschieden», sagt Stefan Dürig.

Gründe seien die hektische Vorweihnachtszeit sowie die Möglichkeit, Abläufe zu trainieren. Schliesslich wird die Filiale die grösste der Schweiz. An achtzehn Schaltern auf insgesamt 500 Quadratmetern werden Kunden empfangen. Auch die Postfinance wird hier mit einem eigenen Kundenbereich integriert.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch