Ein Garten für die Uni

Bern

Statt von mehreren unterschiedlichen Stellen wird der Botanische Garten in ­Zukunft nur noch durch die Uni Bern finanziert.

Blütenpracht im Botanischen Garten Bern.

Blütenpracht im Botanischen Garten Bern.

(Bild: Beat Mathys)

Eine Weltreise im Zeitraffer: Der Botanische Garten ist eine Oase mitten in der Stadt und führt die Besucher in die Alpen, gibt dann freie Sicht aufs Mittelmeer, auf Palmen und Kakteen, Orchideen und Steppenpflanzen. Rund 5500 Pflanzenarten aus aller Welt, darunter viele Heilkräuter, haben hier ihre Heimat gefunden – sei es im Freiland oder in den sechs Schauhäusern, in denen man mitten in die Vegetation eintaucht.

In den letzten Jahren wurde der Betrieb des Botanischen Gartens jeweils von mehreren Stellen, etwa vom Kanton Bern und von privaten Stiftungen, finanziert. Das ändert sich nun: Ab 2018 wird der Beitrag von 1,05 Millionen Franken in den ordentlichen Beitrag des Kantons an die Universität aufgenommen.

Dadurch könnten der Betrieb und das Personal langfristig gesichert werden, teilte der Botanische Garten am Montag mit. Am 10. Oktober hat die Unileitung die Leistungsvereinbarung 2018–2021 zwischen der Unileitung und der Leitung des Botanischen Gartens genehmigt. Sie tritt per 1. Januar 2018 in Kraft.

Die Uni ist erfreut

Christian Leumann, Rektor der Uni Bern, zeigt sich erfreut über die vollständige Integration und betont in der Mitteilung die Bedeutung des Botanischen Gartens: «Der Boga ist nicht nur eine anschauliche Schnittstelle zwischen Uni und Gesellschaft, er ist auch ein Grossexperiment für die Gewinnung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse.»

pd

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