Zum Hauptinhalt springen

Ein Festtag in der Kilchermatt

Am Montag wurde das sanierte Eidgenössische Ausbildungszentrum in Schwarzenburg eingeweiht. Dabei waren Bundesrat Guy Parmelin und viele Gäste aus der Schweiz und dem nahen Ausland.

Zahlreiche Gäste: Auch Gemeindepräsident Martin Haller (Mitte rechts) war an der gestrigen Einweihungsfeier.
Zahlreiche Gäste: Auch Gemeindepräsident Martin Haller (Mitte rechts) war an der gestrigen Einweihungsfeier.
Tanja Buchser

«Es wäre falsch zu behaupten, wir befänden uns in der Schweiz in absoluter Sicherheit», sagte Bundesrat Guy Parmelin an der ges­trigen Eröffnungsfeier im sanierten Eidgenössischen Ausbildungszentrum Schwarzenburg (EAZS). Als «Schlüsselelement für die Ausbildung» bezeichnete der Bundesrat das EAZS, das nach umfassender Sanierung feierlich eingeweiht wurde.

Seit über dreissig Jahren werden in Schwarzenburg Angehörige des Bevölkerungsschutzes auf den Ernstfall vorbereitet, unter anderem Mitglieder von Feuerwehr, Polizei und Zivilschutz. Bei einer Übung am 26. September wird so ein Ernstfall simuliert: ein Zwischenfall im Kernkraftwerk Mühleberg.

Prominenter Gast: VBS-Chef Bundesrat Guy Parmelin ging ans Mikrofon. Bild: Tanja Buchser
Prominenter Gast: VBS-Chef Bundesrat Guy Parmelin ging ans Mikrofon. Bild: Tanja Buchser

75 Arbeitsplätze

Gemeindepräsident Martin Haller (SVP) ist stolz auf das EAZS, wo er auch selber arbeitet. Für ihn gibt es nur zwei Wermutstropfen, wie er humorvoll erklärte: Dass die BLS die Bahngeleise nicht bis zum EAZS verlängert hat, und dass nicht alle Angestellten in Schwarzenburg wohnen. Letzteres ist allerdings auf guten Wegen. Von den 52 Mitarbeitenden, die in den letzten zwei Jahren ihren Arbeitsplatz von Bern nach Schwarzenburg verlegten, wohnen bereits 25 im Dorf. Tendenz steigend. Und, auch darüber ist Haller erfreut: Mit 75 Arbeitsplätzen ist das EAZS nach der Gilgen Doors Systems AG, dem Pflegezentrum und der Schule der viertgrösste Arbeitgeber in der Gemeinde.

Farbig statt grau

Von aussen gesehen präsentieren sich die Gebäude des EAZS noch ganz im Stil der Achtzigerjahre: Die Fassaden aus Eternitschindeln in gedämpftem Altrosa, Fensterrahmen in düsterem Orange, dazu nackter Beton. Im Innern warten dagegen Überraschungen: Gelbe Linoleumböden, ein erdbebensicheres Treppenhaus in Magenta und Grün. In den Zimmern ist jeweils eine Wand in Orange, Brombeere, Gelb, Grün oder Türkis gestrichen. Komplett erneuert aus glänzendem Inox ist die Küche des Restaurants. Die früheren Schalter bei der Rezeption sind verschwunden. Teilweise verglaste Wände lassen die Räume grosszügig und offen erscheinen.

Um sich im halbrund angeordneten Häuserkomplex des Ausbildungszentrums sicher zu orientieren, helfen farbige, teils überdimensionierte Punkte am Boden.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch