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Ehrendoktor für seinen «beharrlichen Einsatz»

Pfarrer Hartmut Haas wurde am Dies academicus zum Ehrendoktor ernannt. Er habe die Idee, in Bern ein Haus der Religionen zu schaffen, jahrelang ­­ be­harrlich verfolgt.

Urs Wüthrich
Unermüdlich hat sich Hartmut Haas für das         Haus der Religionen eingesetzt, jetzt erhielt er dafür die Ehrendoktorwürde.
Unermüdlich hat sich Hartmut Haas für das Haus der Religionen eingesetzt, jetzt erhielt er dafür die Ehrendoktorwürde.
Stefan Anderegg

Seit Samstag ist Hartmut Haas Dr. h. c. Hartmut Haas. Dem 67-jährigen Theologen und Pfarrer wurde von der Theologischen Fakultät der Universität Bern am Dies academicus die Ehrendoktorwürde (honoris causa) verliehen. Es ist die höchste Auszeichnung, welche die Universität vergibt.

Geehrt wurde Hartmus Haas, «weil er die Idee, in Bern ein Haus der Religionen zu schaffen, über viele Jahre beharrlich verfolgt hat», wie es in der Laudatio heisst. Auch habe er zur Umsetzung der Idee massgeblich beigetragen. Mit grossem Engagement leiste er in Zeiten weitverbrei­teter Intoleranz einen Beitrag zum religiösen Frieden. Dass ein Nichtakademiker ohne Doktor­titel die Ehrendoktorwürde erhält, kommt nicht jedes Jahr vor.

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