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«Dr nöi Breitsch» in Bern verzögert sich weiter

Die Stadt Bern muss den Baustart für die Neugestaltung des Breitenrainplatzes erneut um ein Jahr verschieben. Der Grund dafür sind Beschwerden.

Frühestens im Sommer 2020 können am Breitenrainplatz die Bagger auffahren. (Archivbild)
Frühestens im Sommer 2020 können am Breitenrainplatz die Bagger auffahren. (Archivbild)
Beat Mathys

Städtische Bauprojekte sind anfällig für Verzögerungen. Die Stadt Bern teilte gestern mit, dass sich der Baustart für das Projekt «Dr nöi Breitsch» erneut um mindestens ein Jahr verzögert. Die Baumaschinen können damit frühestens im Sommer 2020 auffahren.

Der Grund dafür ist, dass die Bewilligung des Kantons im sogenannten Strassenplanverfahren noch nicht vorliegt. Dabei haben Betroffene Eingaben gemacht, die das Amt für Gemeinden und Raumordnung nun prüfen muss. Nach dem Entscheid des Amtes haben Betroffene die Möglichkeit, dagegen Beschwerde zu erheben. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass sich der Baustart nochmals weiter verschiebt.

Das Projekt «Dr nöi Breitsch» enthält einen zweiten Bauabschnitt. Es handelt hier sich um die Sanierung des Abschnitts Moserstrasse/Viktoriaplatz/Kornhausstrasse. Dabei ist vorgesehen, die Tramgleise zu ersetzen und Strasse sowie Werkleitungen zu sanieren. Beim Viktoriaplatz soll der Verkehr im Kreisverkehr geführt werden. Da die Linienführung des Trams tangiert ist, kommt das Eisenbahnrecht zur Anwendung. Zuständig für das Verfahren ist das Bundesamt für Verkehr (BAV). Für diesen Abschnitt liegt die Bewilligung des BAV vor. Doch wegen einer Beschwerde ist auch diese noch nicht rechtskräftig.

Das Stadtberner Volk hat dem Projekt im Juni 2015 mit 63 Prozent Ja-Stimmen zugestimmt. Damals ging die Stadt von einem Baubeginn im Jahr 2017 aus. Die Kosten belaufen sich laut der damaligen Schätzung auf 94 Millionen Franken.

Lange Verfahren: Der Stadtberner Breitenrainplatz wird noch mindestens eineinhalb Jahre so aussehen. Einsprachen verzögern den Baustart für die Neugestaltung mindestens bis 2020.

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