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DNA-Probe nach Mist-Attacke war rechtens

Vier Aktivistinnen protestierten gegen die Asylpolitik, indem sie Mist auf ein Rednerpult schütteten. Sie wurden verhaftet und mussten eine DNA-Probe abgeben. Dieses Vorgehen war verhältnismässig, urteilt das Obergericht des Kantons Bern.

Eine der angehaltenen Frauen beschwerte sich bis vor Obergericht, welches die Beschwerde jedoch abwies.
Eine der angehaltenen Frauen beschwerte sich bis vor Obergericht, welches die Beschwerde jedoch abwies.
Urs Baumann

Mit einem Haufen Mist und einer DNA-Probe musste sich das Obergericht des Kantons Bern befassen. Es ging um einen Vorfall am 30.Januar 2013. Vier Aktivistinnen drangen am Morgen anlässlich der Asylkonferenz in einen Saal der Universität Bern ein. Dort schütteten sie während eines Vortrags des Direktors des Bundesamts für Migration «feuchten, kotigen» Mist auf das Rednerpult, um so gegen die Asylpolitik zu demonstrieren.

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