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Die Zeltstadt leert sich

David Zaugg war während dreier Monate für die Zeltstadt beim Durchgangszentrum verantwortlich. Bis am Montagabend zogen die allermeisten Asylsuchenden in neue Unterkünfte. Und Zaugg zieht eine positive Bilanz.

Packt seine Siebensachen: Sekou Kourouma aus Guinea zügelt von Lyss voraussichtlich nach Tramelan.
Packt seine Siebensachen: Sekou Kourouma aus Guinea zügelt von Lyss voraussichtlich nach Tramelan.
Urs Baumann
Über 300 Personen, eine Küche: Beim Kochen wurde es während des Betriebs der Zeltstadt in Kappelen-Lyss zeitweise eng.
Über 300 Personen, eine Küche: Beim Kochen wurde es während des Betriebs der Zeltstadt in Kappelen-Lyss zeitweise eng.
Urs Baumann
«Einige Bewohner würden lieber in der Zeltstadt ­bleiben,  als in unterirdische Unterkünfte zu  ziehen», so David Zaugg.
«Einige Bewohner würden lieber in der Zeltstadt ­bleiben, als in unterirdische Unterkünfte zu ziehen», so David Zaugg.
Urs Baumann
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Die Zelte stehen im zähen Seeländer Nebel. Einige sind offen, Matratzen und Kisten liegen gestapelt auf dem Boden, die Neonröhren sind abmontiert, die Plastikfenster geschlossen. In andere Zelte dringt ein wenig mattes Winterlicht, es herrscht noch ein bisschen Chaos und Leben. Kartoffelvorräte und Kleider liegen am Boden, offene Koffer auf den Pritschen. Aufbruchstimmung.

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