Zum Hauptinhalt springen

Die zehn wichtigsten Fragen rund um die Gurlitt-Erbschaft

Cornelius Gurlitt hinterlässt seine Kunstsammlung dem Kunstmuseum Bern. Wie bedeutend sind die Werke des am Dienstag verstorbenen Sammlers? Was genau steht in seinem Testament und wie geht es nun weiter? Ein Überblick.

Stand vor der schwierigen Entscheidung, ob es das Erbe von Cornelius Gurlitt annehmen will: Das Kunstmuseum in Bern. (7. mai 2014)
Stand vor der schwierigen Entscheidung, ob es das Erbe von Cornelius Gurlitt annehmen will: Das Kunstmuseum in Bern. (7. mai 2014)
Gian Ehrenzeller, Keystone
Plötzlich einer der wichtigsten Männer der deutschsprachigen Kunstszene: Matthias Frehner, Direktor des Kunstmuseums Bern. (7. Mai 2014)
Plötzlich einer der wichtigsten Männer der deutschsprachigen Kunstszene: Matthias Frehner, Direktor des Kunstmuseums Bern. (7. Mai 2014)
Gian Ehrenzeller, Keystone
...sowie von Marc Chagall lagerten neben Müll in der Wohnung von Cornelius Gurlitt.
...sowie von Marc Chagall lagerten neben Müll in der Wohnung von Cornelius Gurlitt.
Keystone
1 / 42

1. Weshalb Bern? Das Kunstmuseum Bern ist berühmt für seine Werke der Klassischen Moderne. Gurlitts Sammlung, die Bilder von Matisse, Munch und Chagall umfasst, scheint dazu zu passen. Ob Gurlitt bei seinem Entscheid vom Berner Kunsthändler Eberhard W. Kornfeld (Gönner des Kunstmuseums) beraten wurde, bleibt offen. Verbürgt ist, dass Cornelius Gurlitt und sein Vater Hildebrand Gurlitt der Schweiz eng verbunden waren, geschäftlich und auch privat – namentlich mit dem Tessiner Künstler Karl Ballmer.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.