Die wichtigen Berner lassen es sich auf dem Gurten gut gehen

Bern

Sport, Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft, Politik: Im VIP-Bereich geben sich am Gurtenfestival die wichtigen Bernerinnen und Berner die Klinke in die Hand.

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Markus Ehinger@ehiBE

Im VIP-Bereich des Gurtenfestivals stossen die Promis mit einem Himbeer­mojito, einem Cüpli oder einem Bier (im Glas statt im Plastikbecher) an. Doch nicht nur geladene Gäste kommen in den Genuss von allerhand Annehmlichkeiten. Jedermann hat mittlerweile die Möglichkeit, für einmal eine very important Person zu sein. Dafür muss man aber etwas tiefer ins Portemonnaie greifen. Während ein normaler Viertagespass 250 Franken kostet, bezahlt man für einen VIP-Pass 460 Franken.

Dafür haben VIPs stets saubere Toiletten mit (relativ) kurzen Wartezeiten, man kann mit Messer und Gabel aus richtigen Tellern essen und muss sich beim Gurtenbähnli nicht in die Warteschlange stellen. Ausserdem ist das Zelt so gross, dass bei Regen alle Schutz finden.

Der zweistöckige VIP-Bereich wurde in diesem Jahr rundum erneuert. Besonders gut kommen die zahlreichen Sitzmöglichkeiten an. Der Service ist wie in den früheren Jahren freundlich und schnell. Beliebt ist auch der ruhige Garten. Und während Konzerten geniessen die VIPs von der Stehtribüne im ersten Stock eine hervorragende Sicht auf die Hauptbühne.

Einer, der das Gur­tenfestival jeweils als geladener Gast im VIP-Bereich besuchen darf, ist natürlich Stapi Alex Tschäppät. Im nächsten Jahr wird er nicht mehr Stadtpräsident sein. «Das macht mir schon ein bisschen Sorgen», sagte er im Gurtenfestival-Blog. «Dann werde ich mir ein Ticket kaufen. Aber das wird mich kein bisschen ­reuen.»

Bernerbär

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