Zum Hauptinhalt springen

Die vergebliche Suche nach dem Täter von Laupen

Am 15. Dezember 2015 starb in Laupen ein Ehepaar. Es war ein brutales Verbrechen, lange von der Polizei untersucht – und doch bis heute ungelöst. Der bisher wichtigste Hinweis ist eine DNA-Spur, die nach Zürich führt.

Gespenstische Tage in Laupen: Die alte Käserei, wo das ermordete Ehepaar lebte, bewacht von der Polizei kurz nach der Tat im Dezember 2015.
Gespenstische Tage in Laupen: Die alte Käserei, wo das ermordete Ehepaar lebte, bewacht von der Polizei kurz nach der Tat im Dezember 2015.
Beat Mathys

Es ist ein kurzer Weg: hinein in einen dunklen Gang, vorbei an Wänden aus Styropor, über braune Fliesen hinweg. Und plötzlich steht man mitten in der Wohnung, in der es passiert ist. Zwei Stockbetten stehen im Eingangsbereich, eine grosse Küche mit Holzofen an der hinteren Wand.

Am Tisch in der Mitte sitzt ein Mann. Dort, wo der Gastarbeiter aus Mazedonien heute Kaffee trinkt und eine Zigarette raucht, starb vor knapp vier Jahren ein Ehepaar. Am Freitag, 18. Dezember 2015, wurden die Leichen der 64-jährigen Frau und ihres 74-jährigen Ehemannes gefunden. Die Polizei berichtete von einem Gewaltverbrechen mit scharfer und massiver stumpfer Gewalt. Eine gnadenlose Tat, blutig und skrupellos. Ein Vorfall, wie er in der Region Bern nur selten vorkommt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.