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Die Telefonkabine stirbt aus

Vor 30 Jahren gehörten Telefonkabinen zum Leben wie die monatlichen Bareinzahlungen am Postschalter. Das Bundesamt für Kommunikation hat nun angezeigt, die öffentlichen Fernsprecher aus der Grundversorgung zu streichen.

Die meistgenutzte Kabine des Kantons: An der General-Dufourstrasse in Biel. Die Anrufzahlen behält die Swisscom jedoch für sich.
Die meistgenutzte Kabine des Kantons: An der General-Dufourstrasse in Biel. Die Anrufzahlen behält die Swisscom jedoch für sich.
Beat Mathys
Das einsamste Telefon des Kantons hängt in Inkwil. In letzter Zeit verzeichnete sie noch «einen kurzen  Anruf pro Monat.»
Das einsamste Telefon des Kantons hängt in Inkwil. In letzter Zeit verzeichnete sie noch «einen kurzen Anruf pro Monat.»
Olaf Nörrenberg
Die alte Telefonsäule in der Schiffslaube im Mattenquartier in Bern wird seit  ein paar Jahren vom Naturhistorischen Museum mit kleinen Ausstellungen bespielt.
Die alte Telefonsäule in der Schiffslaube im Mattenquartier in Bern wird seit ein paar Jahren vom Naturhistorischen Museum mit kleinen Ausstellungen bespielt.
Martin Burkhalter
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Das wohl berühmteste öffentliche Telefon der Stadt, wenn nicht sogar des Kantons Bern war kein gewöhnliches Telefon. Man konnte damit nämlich keine Anrufe tätigen, sondern nur solche entgegennehmen.

Es war ein schwarzer Apparat, festgemacht an einer Sandsteinsäule beim Haupteingang des Kaufhauses Loeb in Bern, beim sogenannten Loeb-Egge. Gut 15 Jahre lang tat der Apparat seine Dienste, bis er von den Mobiltelefonen endgültig in den Ruhestand geschickt wurde.

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