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Die SVP bleibt stärkste Kraft im Rat

Nur zwei Parteien nahmen an den Gemeindewahlen teil. Entsprechend wenig überraschend sind die Resultate. Bei der SVP und der BDP herrscht jedoch Zufriedenheit.

Ein politisches Erdbeben hat sich an den Gemeindewahlen in Zäziwil nicht ereignet. Die Kräfteverhältnisse sind gleich geblieben: Die SVP geht als stärkste Par-tei aus den Wahlen hervor, obschon auch ihr der Nachwuchs fehlt. Die SVP stellt wie bis anhin fünf Gemeinderäte, davon zwei Frauen.

Anstelle der SP, die sich mangels Mitgliedern bereits im Frühjahr 2011 aufgelöst hat, nahm nun die BDP teil. Sie stellte zwei Kandidierende, beide wurden auf Anhieb und mit guten Resultaten gewählt: Annemarie Schüpbach-Strahm und Urs Hirschi. «Alle, die nicht SVP wählen wollten, haben sich offenbar für die BDP entschieden, die nach der Auflösung der SP den Wählern die einzige Alternative bot», sagte SVP-Präsident Markus Schüpbach gestern Abend. Er zeigte sich froh, dass im Gemeinderat auch eine andere Partei vertreten ist. «So trägt die SVP die Verantwortung für das Gemeindewohl nicht alleine», sagte er. Das Resultat der Gemeindewahlen überrasche ihn ganz und gar nicht. «So habe ich das vermutet.» Enttäuscht ist SVP-Präsident Schüpbach einzig von der schwachen Stimmbeteiligung, die noch etwas tiefer ist als vor vier Jahren (siehe Kasten). «Man sollte doch meinen, dass sich die Bürger für die Gemeindewahlen interessieren.»

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