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Die Schnüffelnase, der Schluckspecht, der Problemhaufen

Eine rekonvaleszente Frau beauftragte die lokal zuständige offizielle Spitex. Vier Wochen lang beanspruchte sie die Unterstützung.

Die Spitex-Haushilfe öffnete Schubladen und Schränke. Sie studierte die Medikamente und inspizierte Schuhe und Wäsche. Dazwischen griff sie zum Staubsauger und wusch das Geschirr ab. Dann benutzte sie die Gelegenheit, um verstohlen die Post durchzusehen. Ein Brief war offen. Sie gewann daraus die Erkenntnis, dass eine Rechnung unbezahlt geblieben war. Nach einer knappen Stunde war die Wohnung einigermassen sauber geputzt, und die Haushilfe war um viele Erkenntnisse reicher.

Ein halbes Dutzend Putzfeen. Die Bekannte, die mir dies erzählte, benötigte nach einer Operation eine Haushilfe. Jeden zweiten Tag sollte eine gute Fee in ihrer Wohnung in der Agglomeration Bern eine Stunde lang nach dem Rechten sehen. Die rekonvaleszente Frau beauftragte die lokal zuständige offizielle Spitex. Vier Wochen lang beanspruchte sie die Unterstützung. In einem schwierig zu durchschauenden Turnus wechselten sich insgesamt sechs Frauen beim Dienst mit Schaufel und Besen ab.

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