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Die SBB-Brücke steht dem Projekt «Aarewasser» noch im Weg

Im Raum Kiesen entscheidet sich, wie erfolgreich der geplante Hochwasserschutz entlang der Aare wird. Neben den Grundwasserbrunnen der Agglomeration Bern ist auch die SBB-Brücke für den Kanton ein Problem.

Die SBB-Stahlbrücke überspannt bei Uttigen die Aare. 2009 saniert, muss sie noch lange nicht ersetzt werden.
Die SBB-Stahlbrücke überspannt bei Uttigen die Aare. 2009 saniert, muss sie noch lange nicht ersetzt werden.
Patric Spahni

Die Aare verläuft zwischen Thun und Uttigen in einem schmalen, mit Blocksteinen hart verbauten Kanal. Die Uferbereiche sind unterspült und instabil. Der Lebensraum der Fische ist monoton, Ruhezonen und Flachufer fehlen. Der Kanton will mit dem Grossprojekt «Aarewasser» hier unter anderem den Flusslauf verbreitern, die Auenwälder aufwerten und den Schutz vor Hochwasser verbessern. Wenn der Kanton jedoch an der Aare baut, gefährdet er die Trinkwasserversorgung der Agglomeration Bern. Am kostbaren Gut laben sich rund 200'000 Menschen.

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