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Die Ruhe im Belpmoos

Wegen des Groundings von Skywork heben heute während des ganzen Tages nur zwei Flugzeuge in Bern-Belp ab. Einer dieser Helvetic-Flüge ist bereits gestartet. Nun ist es ruhig am Flughafen.

Johannes Reichen
Schockstarre im Belpmoos: Die Skywork-Flugzeuge bleiben am Boden, und der Fall der Berner Airline kommt vor Gericht.
Schockstarre im Belpmoos: Die Skywork-Flugzeuge bleiben am Boden, und der Fall der Berner Airline kommt vor Gericht.
Franziska Rothenbühler
Die letzte Skywork-Maschine landete am späten Mittwochabend in Belp. Seither hob keine Skywork-Maschine mehr ab.
Die letzte Skywork-Maschine landete am späten Mittwochabend in Belp. Seither hob keine Skywork-Maschine mehr ab.
Keystone
11'000 Passagiere sind vom Grounding betroffen.
11'000 Passagiere sind vom Grounding betroffen.
Keystone
Je 8 Flüge von und nach Bern wurden am Donnerstag gestrichen.
Je 8 Flüge von und nach Bern wurden am Donnerstag gestrichen.
Keystone
60 Prozent der Flüge im Bereich Charter- und Linienflüge ab Bern-Belp wurden durch Skywork abgedeckt.
60 Prozent der Flüge im Bereich Charter- und Linienflüge ab Bern-Belp wurden durch Skywork abgedeckt.
Keystone
Flughafen-CEO Mathias Gantenbein stellte sich am Donnerstagvormittag den Fragen der Medien.
Flughafen-CEO Mathias Gantenbein stellte sich am Donnerstagvormittag den Fragen der Medien.
Keystone
«Heute ist ein schmerzlicher Tag», sagte Gantenbein zum Airline-Grounding.
«Heute ist ein schmerzlicher Tag», sagte Gantenbein zum Airline-Grounding.
Keystone
«Skywork Airlines hat den Betrieb eingestellt»: Informationsschreiben am Schalter der Airline.
«Skywork Airlines hat den Betrieb eingestellt»: Informationsschreiben am Schalter der Airline.
Keystone
Lediglich zwei Helvetic-Flüge heben am Donnerstag in Belp ab: Der Flughafen wirkt wie ausgestorben.
Lediglich zwei Helvetic-Flüge heben am Donnerstag in Belp ab: Der Flughafen wirkt wie ausgestorben.
Keystone
Auch beim Check-In ist nicht gerade viel los.
Auch beim Check-In ist nicht gerade viel los.
Keystone
Der Blick auf das stillstehende Flugzeug.
Der Blick auf das stillstehende Flugzeug.
Franziska Rothenbühler
Gähnende Leere sowohl bei den Gepäcktrolleys...
Gähnende Leere sowohl bei den Gepäcktrolleys...
Franziska Rothenbühler
...als auch in der Wartehalle.
...als auch in der Wartehalle.
Franziska Rothenbühler
Der Hauptsitz von Skywork in Belp, nur wenige hundert Meter vom Flughafen entfernt.
Der Hauptsitz von Skywork in Belp, nur wenige hundert Meter vom Flughafen entfernt.
Franziska Rothenbühler
Der Flughafen Bern-Belp am frühen Donnerstagmorgen: Die Skywork-Flugzeuge bleiben am Boden, die Airline hat den Betrieb per sofort eingestellt.
Der Flughafen Bern-Belp am frühen Donnerstagmorgen: Die Skywork-Flugzeuge bleiben am Boden, die Airline hat den Betrieb per sofort eingestellt.
Johannes Reichen
Der Blick auf die Anzeigetafel am Berner Flughafen zeigt: Alle Skywork-Flüge sind gestrichen.
Der Blick auf die Anzeigetafel am Berner Flughafen zeigt: Alle Skywork-Flüge sind gestrichen.
Johannes Reichen
Gähnende Leere an den Check-in-Schaltern am Donnerstagmorgen: Ohne die Skywork-Flüge wird es am Flughafen Bern-Belp ruhiger.
Gähnende Leere an den Check-in-Schaltern am Donnerstagmorgen: Ohne die Skywork-Flüge wird es am Flughafen Bern-Belp ruhiger.
Johannes Reichen
Die YB-Stars waren am Mittwoch auf einem der letzten Skywork-Flüge: Die Mannschaft flog mit der Berner Airline aus Zagreb zurück.
Die YB-Stars waren am Mittwoch auf einem der letzten Skywork-Flüge: Die Mannschaft flog mit der Berner Airline aus Zagreb zurück.
Thomas Hodel, Keystone
Trotz der Pleite von Skywork sei der Flughafen Bern nicht unmittelbar gefährdet, teilt der Betreiber mit.
Trotz der Pleite von Skywork sei der Flughafen Bern nicht unmittelbar gefährdet, teilt der Betreiber mit.
Peter Klaunzer, Keystone
Bereits Ende Oktober 2017 blieben die Skywork-Flugzeuge drei Tage lang am Boden. Damals konnte aber der Finanzierungsnachweis schliesslich erbracht werden – die Flugzeuge durften wieder abheben.
Bereits Ende Oktober 2017 blieben die Skywork-Flugzeuge drei Tage lang am Boden. Damals konnte aber der Finanzierungsnachweis schliesslich erbracht werden – die Flugzeuge durften wieder abheben.
Raphael Moser
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Ihre Laune ist gut. «Zwei Wochen Kos», sagt eine Frau und zieht ihren Rollkoffer hinter sich her. Es ist 6.30 Uhr am Donnerstagmorgen im Terminal des Flughafens Bern-Belp. Um 7.20 Uhr geht ihre Chartermaschine auf die griechische Insel. Mit Helvetic. Sie packt den Koffer und stapft Richtung Check-In. Noch herrscht reger Betrieb im Belpmoos.

Um 6.30 Uhr hätte eine Skywork-Maschine nach München starten sollen. Der erste von acht Starts der Berner Fluggesellschaft an diesem Tag. Doch das Flugzeug bleibt am Boden, Skywork bleibt am Boden. Für immer.

Am späten Mittwochabend informierte die Berner Airline die Öffentlichkeit, ihre Kunden und Angestellten über das Ende. Skywork ist gegroundet.

Vereinzelte Skywork-Passagiere

Nur vereinzelte Passagiere sind vergeblich ins Belpmoos gekommen. Der Flughafen hat ihnen Hilfe versprochen. Und für die 11'000 Passagiere, die bei Skywork bereits ein Flugticket gekauft haben, hat auch das Bundesamt für Zivilluftfahrt eine Hotline eingerichtet: 058'465'95'96 und passengerrights@bazl.admin.ch.

Als der Kos-Ferienflieger in Bern-Belp abhebt, ist es 7.34 Uhr. Dann wird es still am Flughafen.

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