Flamatt

Die Pendler zahlen bald fürs Parkieren

Flamatt Die Parkplätze unter dem Autobahnviadukt in Flamatt werden kostenpflichtig. Der Generalrat hat das neue Parkplatzreglement der Gemeinde bewilligt, welches eine Bewirtschaftungvorsieht.

Wird nun kostenpflichtig: Der Parkplatz unter dem Autobahnnviadukt in Flamatt. Bild: Google Street View

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Der Platz unter dem Autobahnviadukt in Flamatt ist eine beliebte Parkmöglichkeit für Pendler aus dem Sensebezirk, die mit dem Zug weiterfahren wollen. Bisher konnten sie dies gratis tun, doch das ändert nun: Der Generalrat von Wünnewil-Flamatt hat das neue Parkreglement bewilligt und so den Platz für kostenpflichtig erklärt. In den Kernzonen der beiden Dörfer bleiben die Parkplätze zwar weiterhin gratis, es darf jedoch nur noch für kurze Zeit parkiert werden. In einem Gürtel um die Kernzonen soll das gebührenfreie Parkieren etwas länger möglich sein.

Die maximale Gebühr legt das Reglement bei drei Franken pro Stunde fest. Für das Parkieren unter dem Viadukt können Abo­parkkarten gekauft werden, die gemäss Reglement im Jahr maximal 800 Franken kosten dürfen. Leute aus Wünnewil-Flamatt und körperlich beeinträchtigte Personen werden beim Kauf einer Karte prioritär behandelt.

Das Reglement an sich war im Generalrat unumstritten – bereits vor einem Jahr hatte das Parlament der Parkplatzbe­wirtschaftung zugestimmt. Auf Antrag von Michael Perler (SP) wurde im Reglement gleich festgeschrieben, dass die Bewirtschaftung der Parkplätze mindestens kostendeckend sein soll.

Strafbefehl nach 30 Tagen

Zu reden gab an der Sitzung dagegen die Handhabung der Bussen. Im Reglement ist festgehalten, dass bei Nichtbezahlen der Busse nach 30 Tagen ein Strafbefehl ausgestellt wird. Generalrat Beat Spicher (Mitte-links-CSP) war das zu harsch. Er schlug vor, ins Reglement zu schreiben, dass bei Nichtbezahlen der Busse innerhalb von 30 Tagen erst eine Mahnung verschickt wird.

Gemeinderat Erwin Grossrieder klärte auf: In den Ausführungsbestimmungen sei präzisiert, dass zuerst eine Mahnung verschickt werde, bevor die Gemeinde auf einen Strafbefehl zurückgreife. «Das werden wir im Normalfall so handhaben, ein Bussenzettel kann ja beispielsweise auch bei einem Unwetter fortwehen.» Er wolle die scharfe Variante aber trotzdem im Reglement festhalten: Ein Strafbefehl schrecke mehr ab.

Die Argumentation schien zu überzeugen. 34 Generalrätinnen und Generalräte sagten Ja zum scharfen Vorschlag, 10 waren dagegen. Nach dem Ja des Generalrates muss die Freiburger Verwaltung das Reglement noch absegnen. Anschliessend kann es in Kraft treten. (Freiburger Nachrichten)

Erstellt: 12.10.2018, 07:14 Uhr

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