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Die Pächter geben die Kühe bereits nächste Woche weg

Claudia Matter sorgt vor. Sie löst ihren Bauernbetrieb auf und verlässt Ende Jahr mit ihrer Familie das Heimet, das der BLS-Werkstätte im Raum Chliforst zu grossen Teilen zum Opfer fallen würde.

Symbolische Front: Daniel Lehmann, Jürg Stadelmann, Renate Kauz, Markus Kämpfer und Rachel Picard (von links) demonstrierten gestern geschlossen Widerstand gegen die BLS-Werkstätte im Raum Chliforst. Noch lagen die Mutterkühe von Claudia Matter friedlich auf der Weide, die dem Projekt zum Opfer fallen soll. Die Bäuerin selber fehlte beim Ortstermin.

Symbolische Front: Daniel Lehmann, Jürg Stadelmann, Renate Kauz, Markus Kämpfer und Rachel Picard (von links) demonstrierten gestern geschlossen Widerstand gegen die BLS-Werkstätte im Raum Chliforst. Noch lagen die Mutterkühe von Claudia Matter friedlich auf der Weide, die dem Projekt zum Opfer fallen soll. Die Bäuerin selber fehlte beim Ortstermin.

(Bild: Raphael Moser)

Stephan Künzi

Sie kann nicht glauben, dass sich die BLS-Werkstätte im Gebiet Chliforst noch verhindern lässt. Ungeachtet der Lockrufe, die die SBB gerade erst in Richtung BLS ausgesandt haben: Wenn die BLS ihre Fernverkehrspläne aufgibt, so das Angebot von Mitte August, sind die SBB zu einer engen Zusammenarbeit im Unterhalt bereit. Der Werkstättenneubau, der so gar nicht in den nach wie vor sehr ländlich-bäuerlich geprägten Westen der Stadt Bern passt, wäre dann überflüssig.

Berner Zeitung

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