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Die Neuengasse wird zur Partymeile

Mit einem öffentlichen Fest im Geschäft und in der Neuengasse feiert die Buchhandlung Stauffacher am Samstag den 60.Geburtstag.

Christian Stauffacher vor der Buchhandlung, die ihm nicht mehr gehört. Sein Vater gründete das Geschäft 1952.
Christian Stauffacher vor der Buchhandlung, die ihm nicht mehr gehört. Sein Vater gründete das Geschäft 1952.
Urs Baumann

1952 eröffneten Hanns und Margret Stauffacher im Aarbergerhof eine kleine Buchhandlung. Sechs Jahre später zogen sie an die Neuengasse 25. Die Buchhandlung gibts heute noch an diesem Standort, sie ist gewachsen und gehört heute nicht mehr den Stauffachers. 2000 wurde das Geschäft an ein Unternehmen der Phönix Uni-Buchhandlungen in Hagen (D) verkauft, die heutige Thalia Bücher AG. Es war Christian Stauffacher, der Sohn des Firmengründers, der die Buchhandlung über die Landesgrenzen hinweg bekannt gemacht hatte. «Als mein Vater 1966 starb, musste ich als damals 23-jähriger Musikstudent das Geschäft von einem Tag auf den anderen übernehmen», sagt Christian Stauffacher. «Ich wurde ins kalte Wasser geworfen, mir wurde gesagt: Hier ist der Schlüssel, mach auf! Ich hatte null Ahnung, weder von Betriebswirtschaft noch von Personalführung.» Der Laden sei damals mit 120 Quadratmetern und acht Angestellten zwar ziemlich klein gewesen. In den 1970er-Jahren eröffnete Stauffacher zusätzliche Geschäfte: Die «Au Bouquiniste» in Bern, Thun und Freiburg waren moderne Buchantiquariate. 1974 kam der Comicladen im Aarbergerhof hinzu, 1979 die Buchhandlung im Kunstmuseum Bern.

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