Zum Hauptinhalt springen

Die neue Sprüngli-Filiale ist eingeweiht

Am Mittwoch wurde im Bahnhof Bern die neue Filiale der Confiserie Sprüngli eingeweiht.

Die neue Sprüngli-Filiale unten im Berner Bahnhof.
Die neue Sprüngli-Filiale unten im Berner Bahnhof.
Claudia Salzmann

Milan Prenosil, Präsident des Verwaltungsrats, war für die Einweihung persönlich vor Ort. «Wir haben die Bundesstadt vermisst, nicht wegen des Umsatzes, sondern wegen der Emotionen», sagt der 56-Jährige, der mit seinem Bruder Tomas das Unternehmen in der sechsten Generation führt.

Sprüngli, das sich vor hundert Jahren von Lindt trennte, habe im weitesten Sinne auch im Mattequartier Wurzeln. Daher sei dies ein Heimkommen. Bis Anfang Juni geschäftete das Zürcher Unternehmen im Erdgeschoss beim Haupteingang des Bahnhofs Bern. Dass dieser Standort wegen der dort anwesenden Randständigen nicht optimal war, gibt Prenosil zu: «Dass wir nicht immer glücklich waren, stimmt.» Sprüngli habe jedoch Erfahrung mit solchen Situationen, und man habe schliesslich keinen Klassenkampf geführt.

Mit der Berner Sprüngli-Filiale existieren schweizweit 24 dieser Art, die meisten davon in Zürich und Region. Produziert wird in Dietikon. Als Flaggschiff des Unternehmens gilt das allseits bekannte Luxemburgerli. Letztes Jahr eröffnete Prenosil in Dubai und Abu Dhabi zwei Filialen, die primär auf Schokolade setzen.

Auch fünf Gastrobetriebe gehören zum Portfolio des Familienunternehmens, das 1836 gegründet wurde. Ein Café in Bern zu eröffnen, ist hingegen kein Thema. «Ein Café ist viel komplexer als ein Verkaufsladen. Man müsste vor Ort produzieren, denn aus der Distanz ein Café zu führen, das geht nicht», sagt Prenosil. (cla)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch