Zum Hauptinhalt springen

«Die nächste Waldbrand-Front ist in Afrika»

Die Waldbrände im Amazonas befeuern die Klima-Debatte. Vor der Demo vom 28. September rät Waldwissenschafter Jürgen Blaser, nicht nur den Fleisch-, sondern auch den Schoggi-Konsum unter die Lupe zu nehmen.

Jürg Steiner
Kennt die Dynamik der Urwaldzerstörung aus eigener Anschauung: Jürgen Blaser. Foto: Raphael Moser
Kennt die Dynamik der Urwaldzerstörung aus eigener Anschauung: Jürgen Blaser. Foto: Raphael Moser

Herr Blaser, schockieren Sie die Zehntausenden Waldbrände im Amazonas auch?

Jürgen Blaser: Ein Schock ist es für mich nicht, weil ich nicht überrascht bin. In der Trockenzeit von August bis Anfang September sind Feuer in ähnlicher Intensität wie diesen Sommer im südlichen, weniger feuchten Teil des Amazonas seit Jahren eine Realität. Erschütternd ist, dass trotz grosser jahrelanger Anstrengungen die Intensität der Waldbrände wieder zunimmt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen