Zum Hauptinhalt springen

Streit im Burgernziel: Mieten sind vielen Künstlern zu teuer

Kulturschaffende kritisieren, dass im alten Tramdepot Burgernziel teure Mieten und halbherziges Engagement einen lebhafteren Betrieb verhinderten.

Seit der Schang-Hutter-Ausstellung koordinieren zwei Galeristinnen die Zwischennutzung des ehemaligen Tramdepots Burgernziel – und werden nun von Kunstschaffenden kritisiert.
Seit der Schang-Hutter-Ausstellung koordinieren zwei Galeristinnen die Zwischennutzung des ehemaligen Tramdepots Burgernziel – und werden nun von Kunstschaffenden kritisiert.
Urs Baumann

Im ehemaligen Tramdepot Bur­gernziel im Osten Berns sorgt die Zwischennutzung für Enttäuschung und Zorn. Kulturschaffende kritisieren, dass überteuerte Tarife Projekte verhinderten, die auf günstige Mieten angewiesen seien – und die für eine Zwischennutzung typisch wären.

Dafür verantwortlich seien die Ga­leristinnen Marianne Reich Arn und Ute Winselmann, welche die Hallen und den Raum davor für 2000 Franken pro Monat von der Stadt mieten und die Nutzungen koordinieren. Reich und Winselmann vermieteten die Räume lieber an kommerzielle Nutzer, statt mit finanziell klammen Kunstschaffenden mehr Aufwand für wenig Ertrag auf sich zu nehmen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.