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Die Lorraine bleibt eine umkämpfte Gegend

Steigende Mieten und teure Neubauten. Das Lorrainequartier gilt als Beispiel für die Gentrifizierung in Bern. Doch in den letzten acht Jahren sind die Mieten nicht stärker gestiegen als im Berner Durchschnitt.

Hier  soll mal gebaut werden: Auf der Brache beim Centralweg wollte die Stadt Bern ursprünglich ein 8,8 Millionen Franken teures Projekt realisieren. Dagegen gab es Widerstand im Quartier. Das Projekt ist vom Tisch, auf der Brache sollen nun «bezahlbare» Wohnungen gebaut werden.
Hier soll mal gebaut werden: Auf der Brache beim Centralweg wollte die Stadt Bern ursprünglich ein 8,8 Millionen Franken teures Projekt realisieren. Dagegen gab es Widerstand im Quartier. Das Projekt ist vom Tisch, auf der Brache sollen nun «bezahlbare» Wohnungen gebaut werden.
Beat Mathys
Frisch saniert: Wie im Nordring werden im Quartier derzeit viele Wohnungen saniert. Dies hat meist höhere Mieten zur Folge.
Frisch saniert: Wie im Nordring werden im Quartier derzeit viele Wohnungen saniert. Dies hat meist höhere Mieten zur Folge.
Beat Mathys
Das Lorraine Quartier im April 99: Früher war es ein A-Quartier. Das heisst dort wohnten Arme, Arbeitslose, Ausländer und Alternative.
Das Lorraine Quartier im April 99: Früher war es ein A-Quartier. Das heisst dort wohnten Arme, Arbeitslose, Ausländer und Alternative.
Urs Baumann
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Egal, ob Berlin, London oder Bern – es gibt kaum eine europäische Stadt, in der nicht von diesem Szenario gesprochen wird: Ein bisher vernachlässigter Stadtteil wird saniert oder umgebaut. Dadurch steigen die Mieten. Die ansässige Bevölkerung wird durch neue, wohlhabendere Bewohner verdrängt. Dieser Prozess heisst Gentrifizierung.

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