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«Die Lage ist weiterhin kritisch»

Nach dem verheerenden Unwetter durchleben die Menschen im Emmental bange Zeiten. Weiterer Regen bereitet den Hilfskräften Sorgen. Bundesrat Schneider-Ammann sprach den Menschen vor Ort Mut zu.

In Zäziwil wurden am Montagabend (28.7.2014) die Strassen überflutet
In Zäziwil wurden am Montagabend (28.7.2014) die Strassen überflutet
Leserreporter 20 Minuten
Die Gewitterfront rollt von Westen her über die Schweiz (Stand Radarbild: 28.7., 16.10 Uhr)
Die Gewitterfront rollt von Westen her über die Schweiz (Stand Radarbild: 28.7., 16.10 Uhr)
Screenshot Meteonews.ch
Die Wassermengen in der Emme und den Seitengräben haben wieder massiv zugenommen, einige Seitenbäche sind wieder über die Ufer getreten.
Die Wassermengen in der Emme und den Seitengräben haben wieder massiv zugenommen, einige Seitenbäche sind wieder über die Ufer getreten.
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Bundesrat Johann Schneider-Ammann besuchte das Unwettergebiet zusammen mit dem bernischen Regierungsrat Hans-Jürg Käser - ganz ohne Aufhebens, wie der Informationschef des Führungsstabs Emmental, Georges Wüthrich, auf Anfrage sagte. Diese Geste sei von der Bevölkerung sehr geschätzt worden.

Nach dem verheerenden Unwetter vom Donnerstag regnete es erneut stundenlang im Emmental. Bäche in Seitengräben gingen wieder über die Ufer. Grössere Schäden in bewohntem Gebiet richteten sie aber nicht an. Die Emme stieg erneut an, trat aber nicht über die Ufer. Die Abflussmenge der Emme bei Eggiwil ist am Samstag von 9 Uhr morgens bis um 12.30 Uhr von 7 auf 80 Kubikmeter pro Sekunde angestiegen, wie auf der kantonalen Seite für Naturgefahren abzulesen ist.

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