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Die Krux mit dem Gemeindehaus

Es ist ein Wahrzeichen der Gemeinde. Doch bezahlt hat es deren Pensionskasse. Seit zwölf Jahren mietet Köniz sein Gemeindehaus. Damit soll jetzt Schluss sein. Das kostet 14,6 Millionen – und freut die Pensionskasse gar nicht.

Das Könizer Gemeindehaus: Finanziert hat es die Pensionskasse, jetzt aber will die Gemeinde nicht mehr länger Miete dafür bezahlen.
Das Könizer Gemeindehaus: Finanziert hat es die Pensionskasse, jetzt aber will die Gemeinde nicht mehr länger Miete dafür bezahlen.
Urs Baumann

Seine alten Mauern sind dick und markant. Der Glasbau darum ­herum modern und filigran. Seit zwölf Jahren ist das Gemeindehaus am Bläuacker eines der Gebäude, die dem Könizer Zentrum ein Gesicht geben. Es ist zu einem Wahrzeichen der Gemeinde geworden.

Nur: Es gehört ihr buchhalterisch nicht. Der Gemeinderat hat sich den Ausbau des Hauses von der gemeindeeigenen Pensionskasse finanzieren lassen. Das Projekt fiel in eine Zeit, in der es düster stand um die Könizer Finanzen. Damit sich Köniz nicht noch stärker verschuldete, kam es zu diesem Deal. Rund 16 Millionen Franken hat die Kasse ins Gemeindehaus investiert. Als es fertig war, mietete es die Gemeinde. Eine Million Franken bezahlt sie der Kasse dafür derzeit pro Jahr.

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