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Das Powerplay der Ursula Wyss

Bern

Ursula Wyss (SP) animiert die Stadtbevölkerung, sich öffentliche Räume in den Quartieren anzueignen. Wyss stösst auf Zustimmung. Und eignet sich die Leaderrolle in der Stadtregierung an.

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Jürg Steiner@Guegi

«Soso», sagt sie. Freundliches Lächeln. «Sie meinen also, Papier sei geduldig, und die Legislaturziele, die wir darauf festgehalten haben, seien nicht ernst zu nehmen?» Falsch, antwortet sich Ursula Wyss (45) gleich selber.

Die SP-Gemeinderätin sitzt in ihrem Büro über dem Verkehrstreiben des Hirschengrabens, im Headquarter der städtischen Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün (TVS), der sie seit 2012 vorsteht.

Sie nehme die Legislaturziele sehr ernst, sagt sie bestimmt. Und: Sie habe ganz genau überlegt, wie sie diese in ihrem Zuständigkeitsbereich formuliere. «Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Bern erhalten die ­Möglichkeit, sich den öffentlichen Raum anzueignen», steht beim Legislaturziel Nummer 5, unter dem die Stadt Bern «zusätzlichen Raum für Begegnungen» schaffen will. Freundliche Formu­lierung.

Berner Zeitung

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